Assen-GP: MotoGP-Fans fragen, Rossi & Co. antworten

Von Frank Aday
MotoGP
Die MotoGP-Pilot beantworteten in Assen die Fragen der «Motul Superfans»

Die MotoGP-Pilot beantworteten in Assen die Fragen der «Motul Superfans»

In Assen durften sechs «Motul Superfans» live vor Ort ihre Fragen an die MotoGP-Stars wie Valentino Rossi, Jorge Lorenzo und Marc Márquez stellen.

Zu Beginn jedes MotoGP-Rennwochenendes findet am Donnerstag, bevor die Action beginnt, die traditionelle «Pre-Event Press Conference» statt. Seit 2017 werden nach den offiziellen Statements der Fahrer und den Fragen der Journalisten auch Fragen beantwortet, die von Fans via Social Media eingeschickt wurden. Beim Assen-GP durften die «Motul Superfans» ihre Frage jedoch live vor Ort stellen.

Ramonas Frage an Jorge Lorenzo: Was war das Verrückteste, das ein Fan je getan hat, um mit dir in Kontakt zu treten oder sogar in dein Motorhome zu kommen? «Mit dieser Frage liegst du nicht falsch. Ich kann es aber nicht verraten, denn das Level der Verrücktheit ist sehr hoch. Ich muss es geheim halten», lachte Lorenzo.

Nils’ Frage an Cal Crutchlow: Hast du, als du selbst noch kein Rennfahrer warst, etwas Verrücktes gemacht, um deinen Lieblingspiloten zu treffen? «Ich denke nicht, dass ich etwas Verrücktes gemacht habe. Ich erzähle dir aber eine wahre Geschichte. Eine wirklich wahre Geschichte. Als ich erstmals in der Nachwuchsserie Aprilia Superteens in Großbritannien antrat, musste ich nach Mallory Park. Das war nur zehn Minuten von unserem Haus entfernt. Ich dachte, ich bin der Held der Gegend und mich kann niemand schlagen. Ich erinnere mich daran, wie mich Casey Stoner überholte und mich in meinem ersten Rennen überrundete. Ich war am Boden zerstört. Dann traf ich ihn und war sehr beschämt, dass er mich überrundet hat. Er fuhr für viele Jahre auf einem höheren Level als ich. Doch ich bekam die Chance, in die MotoGP-WM zu kommen. Ich dachte, das ich nicht mein ganzes Leben lang so beschämt sein kann. Wenn du gesehen hättest, wie er mich überholt hat... Um ehrlich zu sein, will ich nicht darüber sprechen», lachte Crutchlow.

Anouks Frage an Valentino Rossi: Was würdest du einem Nachwuchsfahrer sagen: Ist dieser Sport all die Opfer wert? «Ja, sicher. Wenn du erkennst, dass du guten Speed hast und Spaß an der Sache, dann solltest du es versuchen. Wir müssen viel arbeiten, aber das ist auch ein gutes Leben für die jungen Fahrer. Du kannst viel lernen.»

Andreas Frage an Dani Pedrosa: Was ist das Beste und das Schlechteste am Motorradsport? «Das Beste ist, wenn du am Ende deine Ziele erreichst und siehst, wie alle Menschen in deinem Umfeld und die Fans so glücklich für dich sind. Wenn du am Ende des Rennens eine Ehrenrunde drehst, dann jubeln dir alle zu. Das ist eine der besten Sachen, wenn du auf dem Podest stehst und alle jubeln. Das Schlechteste ist, wenn du stürzt und dich verletzt.»

Cheyennes Frage an Marc Márquez: Wenn du für einen Tag ein Charakter aus einem Film oder einer Serie sein könntest, welchen würdest du auswählen? «Puh. Ich muss kurz nachdenken. Als ich ein Kind war, schaute ich mir diesen Film sogar manchmal vier Mal am Tag an. Es war ‹Kevin allein zu Haus›. An Weihnachten läuft er noch immer im TV. Ich wäre gerne wie dieses Kind gewesen.»

Charmaines Frage an Johann Zarco: Wie beeinflussen nasse Streckenbedingungen dich als Fahrer? «Im letzten Jahr erreichte ich in Assen im Nassen die Pole. Es war kompliziert, denn es war nie richtig nass oder trocken. Bei diesen Bedingungen kann ich irgendwie den Unterschied machen. Vielleicht, weil ich im Nassen nicht genug pushe und mit den Regenreifen auf trockenem Asphalt dann ein besseres Gefühl habe. Wir haben fantastische Regenreifen. Als Fahrer denkst du, dass es nicht geht, aber du stürzt nicht. Es funktioniert. Das musst du verstehen. Mit nassen Bedingungen sind wir alle nicht so vertraut wie mit trockenen. Deshalb muss man sich schnell anpassen können.»

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