Lewis Hamilton (Ferrari): Geheimes Bob-Talent für Olympia?
Olympische Grüße aus Cortina: Warum Ferrari-Pilot Lewis Hamilton auch ein Talent für den Bobsport hätte. Der Brite verrät sogar schon mehr oder weniger ernstgemeinte Wintersport-Träume.
Schlummern im siebenfachen Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton noch andere Talente? Während die Formel 1 die neue Generation Autos in Bahrain testet, steigen knapp 4.000 Kilometer entfernt in Mailand und Cortina die Olympischen Winterspiele. Und auch dort ist – zumindest am Rande – die Formel 1 Thema.
Der jamaikanische Bobfahrer Tyquendo Tracey sagte bei unseren Kollegen von Reuters über Hamilton: «Ich glaube, er würde sich gut im Bob schlagen. Wenn man Athleten wie Hamilton sieht, wie sie mit so hohen Geschwindigkeiten pro Stunde in die Kurven gehen. Er wird ein Auge dafür haben, sodass er das auf einem Schlitten gut machen würde. Ich glaube, er würde sich im Eiskanal gut schlagen.»
Lewis Hamilton: Begeisterung für Bobsport
Damit läuft Tracey bei Hamilton offene Türen ein. Der Ferrari-Pilot sagte kürzlich: «Wenn ich einen olympischen Wintersport machen würde, dann Bob! Das wollte ich schon immer mal ausprobieren. Es gibt kein Team aus Grenada, also würde ich mir vielleicht meinen besten Freund Jan schnappen und noch ein paar andere Leute aus Grenada und dann könnten wir ein Bobteam gründen.»
Hamiltons Großeltern väterlicherseits stammen aus dem Karibikstaat Grenada. Nicht gerade das klassische Eiskanal-Revier. Aber Bobsport ist bekannt dafür, dass dort nicht nur typische Wintersportnationen an den Start gehen. Jamaika ist der karibische Pionier des Bobsports, hat regelmäßig gleich mehrere Mannschaften am Start. Trinidad und Tobago schickt dieses Jahr einen Zweierbob ins Rennen. Und das brasilianische Gold im Riesenslalom bewies sowieso: bei Winter-Olympia ist vieles möglich. Warum nicht also auch ein Hamilton im Bob?
Donnerstag letzter Testtag für Hamilton
Für Lewis Hamilton ist am heutigen Donnerstag die letzte Chance, seinen neuen Ferrari außerhalb eines Rennwochenendes weiter zu testen und an den Set-ups zu tüfteln. Der Brite sitzt den gesamten Donnerstag im roten Renner. Vom 6.-8. März in Melbourne wird es beim Auftakt-GP ernst. Für Tracey stehen die entscheidenden Wettkampfläufe am 21. und 22. Februar auf dem Plan.
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