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Kawasaki-Teamchef: Aus diesem Grund liegt Dominique Aegerter weit hinten
Auf Platz 24 beendete der zweifache Supersport-Weltmeister Domi Aegerter den Test auf Phillip Island und war entsprechend niedergeschlagen. SPEEDWEEK.com sprach mit Kawasaki-Teamchef Manuel Puccetti.
Supersport-WM
Im Artikel erwähnt

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Nach drei Jahren auf dem Superbike kehrt Dominique Aegerter in die Supersport-WM zurück, in jene Klasse, in der er 2021 und 2022 mit Ten Kate Yamaha Champion wurde und 27 von 44 Rennen gewann. Bei den Wintertests im Januar in Jerez und Portimao konnte er keine Runde im Trockenen drehen, die Einstellungsfahrten am Montag und Dienstag auf Phillip Island waren seine Feuertaufe.
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In der kombinierten Zeitenliste der vier Test-Sessions strandete der Schweizer aus dem Kawasaki-Werksteam im 28 Mann starken Fahrerfeld mit 1,6 sec Rückstand auf den Schnellsten Jaume Masia (Orelac Ducati) auf Rang 24. Aegerters Teamkollege Jeremy Alcoba schaffte es in der letzten Session immerhin noch auf Platz 8 und verlor eine knappe halbe Sekunde zur Spitze. Manuel Puccetti: «Reine Geld- und Zeitverschwendung» «Unser erster Test im November war nur ein Kennenlernen», holte Kawasaki-Teamchef Manuel Puccetti beim Treffen mit SPEEDWEEK.com im Fahrerlager des Phillip Island Grand Prix Circuit etwas aus. «Dominique stieg von der 1000er auf die 636 um und muss seinen Stil nach drei Jahren Superbike anpassen. Um das Motorrad kennenzulernen, setzten wir zwei teure Tests im Januar an, diese waren aber reine Geld- und Zeitverschwendung, weil es ständig nass war. Die richtige Arbeit begann für uns erst hier, eine der vier Sessions war aber erneut nass. Dominique fuhr insgesamt also kaum im Trockenen, aus diesem Grund liegt er weit hinten. Das ist nicht seine Schuld und auch nicht unsere. Es braucht Zeit, dass er zurückkommt.»
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Domi Aegerter fehlen viele Kilometer «Du kannst mich verrückt nennen, aber ich erwarte von Alcoba am Wochenende einen Podestplatz», ergänzte der Italiener. «Wir haben für die Rennen gearbeitet und nie alles für eine schnelle Runde zusammengefügt. Speziell auf dieser Strecke hängt während des Tests viel davon ab, für welchen Arbeitsweg sich ein Team entscheidet. Wenn du für die Renndistanz schuftest, dann sind deine Rundenzeiten langsam. Jeremy hat das Potenzial für das Podium. Mit Dominique leisten wir andere Arbeit und versuchen, sein Vertrauen für die 636 aufzubauen. Wir müssen auch unser Motorrad an ihn anpassen. Dafür braucht er Kilometer – wir bekommen das hin, es ist nur eine Frage der Zeit. Vor dem Winter sagte ich, dass er 2000 Kilometer im Trockenen testen muss, damit er sich anpassen kann. Das sind sechs oder sieben Tage, aber wir taten nichts, weil es ständig regnete. Jetzt fehlen ihm diese Kilometer. Zwischen hier und den nächsten Rennen in Portimao müssen wir viel fahren, um das aufzuholen, was fehlt.»
Pos
Fahrer
Motorrad
Zeit
Diff
1.
Jaume Masia (E)
Ducati
1:32,525 min
2.
Oliver Bayliss (AUS)
Triumph
1:32,559
+ 0,034 sec
3.
Tom Booth-Amos (GB)
Triumph
1:32,713
+ 0,188
4.
Philipp Öttl (D)
Ducati
1:32,758
+ 0,233
5.
Lucas Mahias (F)
Yamaha
1:32,859
+ 0,334
6.
Ondrej Vostatek (CZ)
Triumph
1:32,862
+ 0,337
7.
Alessandro Zaccone (I)
Ducati
1:33,001
+ 0,476
8.
Jeremy Alcoba (E)
Kawasaki
1:33,016
+ 0,491
9.
Albert Arenas (E)
Yamaha
1:33,075
+ 0,550
10.
Valentin Debise (F)
ZXMoto
1:33,079
+ 0,554
11.
Josh Whatley (GB)
Ducati
1:33,108
+ 0,583
12.
Can Öncü (TR)
Yamaha
1:33,123
+ 0,598
13.
Aldi Mahendra (RI)
Yamaha
1:33,152
+ 0,627
14.
Matteo Ferrari (I)
Ducati
1:33,153
+ 0,628
15.
Xavi Cardelus (AND)
Yamaha
1:33,167
+ 0,642
16.
Simon Jespersen (DK)
Ducati
1:33,186
+ 0,661
17.
Roberto Garcia (E)
Yamaha
1:33,261
+ 0,736
18.
Mattia Casadei (I)
Ducati
1:33,283
+ 0,758
19.
Filippo Farioli (I)
Yamaha
1:33,293
+ 0,768
20.
Oliver König (CZ)
Triumph
1:33,371
+ 0,846
21.
Leonardo Taccini (I)
Ducati
1:33,499
+ 0,974
22.
Federico Caricasulo (I)
ZXMoto
1:33,585
+ 1,060
23.
Jacopo Cretaro (I)
MV Agusta
1:33,876
+ 1,351
24.
Dominique Aegerter (CH)
Kawasaki
1:34,174
+ 1,649
25.
Yuki Okamoto (J)
Yamaha
1:34,250
+ 1,725
26.
Borja Jimenez (E)
Ducati
1:34,441
+ 1,916
27.
Riccardo Rossi (I)
Ducati
1:34,535
+ 2,010
28.
Andrea Giombini (I)
MV Agusta
1:35,186
+ 2,661
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