Valentino Rossi (Yamaha): «Ich muss 2 Zehntel finden»

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Valentino Rossi

Valentino Rossi

Valentino Rossi muss beim Misano-GP am Sonntag aus der dritten Reihe (7. Startplatz) losbrausen. «Wir müssen zwei Zehntel finden, dann kann ich aufs Podest fahren», ist der Yamaha-Star überzeugt.

Valentino Rossi mühe sich bei seinem Heim-GP auf dem Misano World Circuit redlich ab, aber mehr als der siebte Startplatz kam nachdem Qualifying nicht zum Vorschein. «leider habe ich keine bessere Startposition schaffen können. Aber die Zeiten sind sehr eng beisammen», erklärte der Yamaha-Star, nachdem er 0,399 Sekunden auf die Bestzeit von Lorenzo verloren hatte. «Ich stehe in der dritten Reihe, deshalb wird morgen alles komplizierter sein. Anderseits habe ich eine gute Pace. Denn im FP4 haben wir die Balance der Yamaha verbessert, ich hatte ein gutes Gefühl mit den gebrauchten Reifen.» 

«Es ist wahr, dass Jorge hier sehr schnell ist, aber es gibt dann fünf weitere Fahrer, die mich im Quali besiegt haben», ergänzte Rossi. «Ich erwarte ein schwieriges Rennen, es wird sehr hart für alle Piloten. Denn auf dieser engen, kurvenreichen Piste hast du nie Zeit zum Erholen. Es sieht so aus, als müsste ich noch zwei Zehntelsekunden finden, wenn ich um das Podest fighten will. Das heißt, dass wir im Warm-up noch arbeiten und eine Verbesserung finden müssen.»

«In der Schikane hier ist die Anfangsphase hier immer sehr heikel, vor allem, wenn du aus der dritten Reihe losfahren musst», sagt der Yamaha-Star. «Anderseits sind hinter Lorenzo alle Gegner mit recht ähnlichen Zeiten unterwegs. Unsere Aussichten sind zwar nicht fantastisch, aber wir müssen uns anstrengen und am Sonntag eine Steigerung erzielen. Nach einem Testtag hier vor zwei Wochen und den zwei Trainingstagen haben wir für diese Piste einen gute Elektronik-Abstimmung gefunden, außerdem habe ich meinen Fahrstil angepasst. Aber wie gesagt: Für einen Podestplatz müssen wir zwei Zehntel finden. Wenn uns das gelingt, können wir den Fight um einen Top-3-Platz in Angriff nehmen. Die Ducati sind sehr stark, aber gleichzeitig sind auch Márquez und Maverick schnell, dazu kommen Miller und Crutchlow. Ich will unbedingt bis zur letzten Runde in der Spitzengruppe mitmischen.»

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