Danilo Petrucci (Ducati): In Jerez bereit fürs Podest

Von Günther Wiesinger
MotoGP
Danilo Petrucci auf der Ducati GP19

Danilo Petrucci auf der Ducati GP19

Für Ducati-Werkspilot Danilo Petrucci ist Marc Márquez der klare Favorit für den Red Bull Grand Prix of the Americas. Aber in Europa will «Petrux» zuschlagen.

Danilo Petrucci hat in den ersten zwei MotoGP-Rennen zwei sechste Rennen errungen. Für Texas ist er gespannt, wie die Desmosedici GP19 zur Strecke passt, in den letzten zwei Jahren ist er hier auf den Plätzen 8 und 12 gelandet, Dovizioso war Sechster und Fünfter. «Petrux» macht kein Geheimnis daraus, dass er sich in Austin keinen Podestplatz zutraut. Das soll sich aber in Europa rasch ändern.

«In Le Mans ist mir 2018 ein zweiter Platz gelungen», hält Petrucci fest. «Unser Motorrad war dort sehr konkurrenzfähig. Denn 'Dovi' war an erster Stelle, als er im Rennen gestürzt ist. Auch für Jerez rechne ich mir einiges aus», versichert Danilo. «Wir waren beim Test im November dort stark. Aber die Strecke hat sich seither verändert. Ich hoffe, dass ich in Jerez um einen Podestplatz fighten kann. Das ist mein Plan. Es wird höchste Zeit…»

Und nach Jerez und Le Mans kommen mit Mugello und Catalunya zwei Pisten, auf denen Jorge Lorenzo 2018 auf der Ducati gewonnen hat.

Für Petrucci ist die erste Saisonhalbzeit wichtig. Denn auch Jack Miller rechnet sich Chancen auf einen Platz im Ducati-Werksteam für 2020 aus.

«Schon beim Sepang-Test im Februar ist mir aufgefallen, dass die neuen Honda mehr Power haben als im Vorjahr», stellte Petrucci fest. «Sie haben aber auch mehr Stabilität in den Kurven, wenn sie wieder ans Gas gehen. In der Vergangenheit habe ich oft miterlebt, dass sie beim Gasgeben stärker geslidet sind als jetzt. Das Bike war instabil. In diesem Jahr ist das nicht mehr der Fall. Sie haben also nicht nur die Topleistung verbessert, sondern auch die Kraftentfaltung. Das ist das, was ich von hinten sehe… Der neue Motor von Honda hat mehr Bumms und ist fahrbarer.»

Danilo Petrucci wird übrigens von seinem gleichnamigen Vater «Daniletto» gerufen, das bedeutet: 'der kleine Danilo'. «Mein Vater und mein Großvater haben den gleichen Vornamen. Wir haben also drei Danilos in der Familie. Mich nennen sie Daniletto, aber das ist eigentlich falsch, denn ich bin der Größte von allen», schmunzelt der unterhaltsame Petrux. «Sie müssten mich 'Danilone' nennen.»

Das heisst: der große Danilo.

Der WM-Stand (nach 2 von 19 Rennen)

1. Márquez 45. 2. Dovizioso 41. 3. Rossi 31. 4. Rins 24. 5. Petrucci 20. 6. Crutchlow 19. 7. Nakagami 16. 8. Miller 13. 9. Aleix Espargaró 13. 10. Pol Espargaró 10. 11. Viñales 9. 12. Quartararo und Mir, je 8. 14. Lorenzo 7. 15. Oliveira und Morbidelli, je 5. – ferner: 14. Lorenzo 7.

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