Alex Rins (Suzuki/8.): Kleines Winglet-Problem

Von Johannes Orasche
MotoGP
Alex Rins, der WM-Zweite auf Suzuki, liegt in der Tabelle nur 1 Punkt hinter Leader Márquez

Alex Rins, der WM-Zweite auf Suzuki, liegt in der Tabelle nur 1 Punkt hinter Leader Márquez

Suzuki-Speerspitze Alex Rins probierte am Montag beim MotoGP-Test in Jerez erstmals das viel diskutierte Winglet an der Unterseite der Hinterradschwinge.

Alex Rins musste am Montag beim Test in Jerez seinem Suzuki-Ecstar-Teamkollegen und Rookie Joan Mir – wenn auch nur knapp – den Vortritt lassen. Rins, der momentan in der WM-Tabelle erster Verfolger von Marc Márquez ist, es steht 70 zu 69 Punkte, scheint in der Zeitenliste des Jerez-Tests als Achter auf. Für den schnellen Spanier ist dies jedoch kein Grund zur Beunruhigung.

«Der Sonntag war toll und der Test-Montag war dann voll mit Arbeit», berichtete Rins. «Wir haben sehr viele Runden abgespult, nämlich 69. Es waren durchwegs positive Dinge zu spüren, alles hat gut funktioniert. Wir gehen somit mit einem sehr guten Paket nach Le Mans. Wir haben viel mit der Elektronik probiert und haben zudem keinen weichen Reifen verwendet. Wir waren konstant und ich konnte tiefe 1:38er-Runden fahren. Den neuen Medium-Reifen von Michelin habe ich ausprobiert. Der Reifen bietet guten Grip, war aber für diese Temperaturen zu weich.»

Suzuki probierte auch erstmals das viel diskutierte kleine Winglet an der Schwingen-Unterseite. «Swingarm device», wird es jetzt meist betitelt. «Wir hatten hier ein kleines Problem. Als ich es montiert hatte, habe ich das Teil in Kurve 8 im Kies zerstört. Ich muss mich bei den Jungs von Suzuki dafür entschuldigen. Ich habe dann noch zwei oder drei Runden mit dem kaputtem Teil gedreht, weil ich es einfach nicht realisiert hatte.» Rins grinste dann: «Ich kann euch sagen, dass das Motorrad mit dem gebrochenen Löffel-Winglet etwas stabiler war.»

Aber nicht nur das war neu an den blauen Bikes. Rins verrät: «Wir haben auch eine neue Schwinge ausprobiert. Mit dieser Schwinge war ich eigentlich sehr konstant unterwegs. Das Motorrad war in den langgegangenem Kurven etwas stabiler.»

Dovizioso meinte am Sonntag nach dem Rennen, der Kurvenspeed der Suzuki seit immens, er habe jedoch Verbesserungspotenzial auf der Bremse erkannt. Rins stimmt dieser Analyse nicht voll zu: «Im Vergleich zu Márquez fehlt sicher etwas, er ist ein sehr guter und harter Bremser. Aber ich konnte im Rennen auch hart bremsen und habe Dovizioso, Petrucci und Morbidelli auf der Bremse überholt.»

MotoGP-Test, Jerez, 6. Mai:

1. Quartararo, Yamaha, 1:36,379 min
2. Crutchlow, Honda, 1:36,797, + 0,418 sec
3. Morbidelli, Yamaha, 1:37,093, + 0,714
4. Pol Espargaró, KTM, 1:37,114, + 0,735
5. Viñales, Yamaha, 1:37,226, + 0,847
6. Mir, Suzuki, 1:37,233, + 0,854
7. Márquez, Honda, 1:37,260, + 0,881
8. Rins, Suzuki, 1:37,275, + 0,896
9. Lorenzo, Honda, 1:37,466, + 1,087
10. Nakagami, Honda, 1.37,468, + 1,089
11. Dovizioso, Ducati, 1:37,601, + 1,222
12. Bagnaia, Ducati, 1:37,698, + 1,319
13. Miller, Ducati, 1:37,701, + 1,322
14. Petrucci, Ducati, 1:37,720, + 1,341
15. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:37,758, + 1,379
16. Zarco, KTM, 1:37,895, + 1,516
17. Rossi, Yamaha, 1:38,056, + 1,677
18. Rabat, Ducati, 1:38,061, + 1,682
19. Abraham, Ducati, 1:38,075, + 1,696
20. Smith, Aprilia, 1:38,077, + 1,698
21. Oliveira, KTM, 1:38,649, + 2,270
22. Syahrin, KTM, 1:39,053, + 2,674
23.
Guintoli, Suzuki, 1:39,637, + 3,258

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