Danilo Petrucci: Durchatmen und ans Fahren denken

Von Johannes Orasche
MotoGP
Danilo Petrucci in Mugello: Bestzeit im FP3

Danilo Petrucci in Mugello: Bestzeit im FP3

Danilo Petrucci ist in Mugello nach drei freien MotoGP-Trainings Schnellster. Der Ducati-Star verrät seine Geheimnisse und die Perspektive bei Ducati.

Danilo Petrucci könnte es in Mugello seinem Teamkollegen Andrea Dovizioso gleich tun und wie sein Landsmann 2017 als Italiener auf einem italienischen Fabrikat den prestigeträchtigen Mugello-GP gewinnen. Nach drei freien Trainings steht der 28-Jährige ganz oben auf der kombinierten Zeitentabelle.

In Le Mans stand «Petrux» als Dritter 2019 zum ersten Mal als Werksfahrer auf dem MotoGP-Podium. «Ich habe mir dort im Rennen nach einigen Runden gesagt, atme durch und denke einfach nur ans Fahren. Das habe ich getan und einen unglaublichen Rhythmus vorgelegt. Dann habe ich Rossi eingeholt und überholt und auch Dovi und Miller.»

Im Kampf um Platz in Le Mans 2 ging er jedoch nicht ans Maximum: «Mit Andrea wollte ich für keine Probleme sorgen. Es gibt keine Stallorder im Team. Aber es gibt die Anweisung, keinen Ärger zu machen und das war eine Situation, die riskant war», erklärte Petrucci gegenüber «La Gazzetta delle Sport».

Jetzt kündigt Petrucci an: «Ich will versuchen, alle ein wenig träumen zu lassen. Meine Fixiertheit auf den ersten Sieg habe ich ein wenig beiseite geschoben. Die Dinge kommen oft, wenn man sie gar nicht erwartet.»

Wie groß ist die Chance, Weltmeister Marc Márquez in Mugello zu besiegen? «Es ist eine gute Möglichkeit, aber es wird sehr schwierig – gleich wie in zwei Wochen in Barcelona. Wir haben nicht mehr den großen Vorteil des überlegenen Motors, der früher ein wenig Sicherheit gegeben hat. Aber attackieren ist die einzige Sache, die wir tun können.»

Die Angst, seinen Platz bei Ducati im Werksteam für 2020 an den um vier Jahre jüngeren Australier Jack Miller zu verlieren, spielt «Petrux» herunter. «Wir kommen jetzt inklusive Mugello auf drei Pisten, auf denen wir gut unterwegs sind. Das gibt mir eine gewisse Ruhe. Klar gehört die Angst zum Menschen dazu. Aber dann muss man schauen, wie es mit der eigenen Courage aussieht. Ich denke, ich habe genug davon, um bis zum Ende mitzukämpfen.»

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