Bradley Smith: «Keiner kommt da an KTM heran»

Von Otto Zuber
MotoGP
Bradley Smith

Bradley Smith

Wenn es um das Tempo geht, in dem in der MotoGP Neuerungen an die Strecke gebracht werden, ist KTM ganz vorn. Der frühere KTM-Fahrer und heutige Aprilia-Testpilot Bradley Smith weiss, wieso das so ist.

Dass sich Aprilia-Zugpferd Aleix Espargaró über das Produktionstempo der Italiener beschwert und auf die vielen neuen Teile verwiesen hat, die sein Bruder Pol bei KTM bekommen hat, ist für Testfahrer Bradley Smith nur schwer nachzuvollziehen. Der Brite, der zwei Jahre lang in Diensten der Österreicher stand, weiss genau, warum die Orangenen bei der Entwicklung die Nase vorn haben.

«Man darf nicht vergessen, dass KTM alles im eigenen Werk machen kann, WP ist genau gegenüber und der Boss besitzt beide Unternehmen. Er kann die Produktion ruhen lassen, um sicherzustellen, dass ein Chassis rechtzeitig für das nächste Rennwochenende bereit ist», betont der heutige Aprilia-Testpilot und MotoE-Fahrer im Interview mit «Crash.net».

«Keiner hat diese Entwicklungsrate», stellt Smith klar, und sagt stolz: «Ich glaube wirklich, dass Aprilia in dieser Hinsicht die zweitbeste Position belegt, knapp vor Ducati, und erst einen Schritt weiter hinten folgen dann die Japaner und alle anderen. Ich bin also zufrieden mit dem Tempo, in dem Aprilia Neuerungen an die Strecken bringt. KTM ist in dieser Hinsicht auf einem anderen Niveau, auch beim Budget.»

Trotzdem zeigt der 28-Jährige aus Oxford Verständnis für die Klagen des älteren der beiden Espargaró-Brüder: «Ich kann den Frust von Aleix nachvollziehen und ihr könnt mir glauben, dass ich nichts unversucht lasse, um alles in die richtige Richtung zu steuern.» Gleichzeitig erklärt er: «Wir sind aber auch sehr gründlich, nachdem wir im vergangenen Jahr mit dem Motorrad so viele Schwierigkeiten gehabt haben. Wir wollen alles richtig machen und nichts überstürzen. Ich bin auch sehr zuversichtlich, dass Aleix in wenigen Monaten einige Upgrades bekommen wird, die er braucht und will. Das wird sich sicherlich auch auf der Strecke auswirken.»

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