Pol Espargaró (KTM): «Top-Ten waren sicher möglich»
Red Bull-KTM-Werkspilot Pol Espargharó fiel im Brünn am Freitag nach Platz 11 im FP1 am Nachmittag zurück. Er wurde von einem Elektronikdefekt eingebremst.
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Pol Espargaró zog sich auf der Red Bull-KTRM im ersten Brünn-Training Freitagfrüh mit Platz 11 und einem Rückstand von 0,915 Sekunden recht gut aus der Affäre. Doch im FP2 fiel der Spanier weit zurück, deshalb scheint er auch in der Tagesgesamtwertung nur auf dem 22. und vorletzten Platz auf. Der Rückstand addierte sich am Ende auf 1,990 Sekunden.
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"Ich hatte im FP2 im letzten Run mit den weichen Reifen ein technisches Problem, wir sind noch am Checken, aber es dürfte ein Elektronik-Problem gewesen sein", vermutete der WM-Zehnte Pol Espargaró, der am Freitag in Brünn ausnahmsweise Vierter und Letzter des Red Bull-KTM-Quartetts war. "Ohne dieses technische Problem wäre ich heute im FP2 in die Top-Ten gefahren, mit 95-prozentiger Sicherheit", war Pol überzeugt. "Das ärgert mich… Wenn du weißt, die kannst gut mithalten, aber dann wirst du eingebremst und kannst dein Potenzial nicht herzeigen... Aber wir haben im FP3 Samstagfrüh eine weitere Gelegenheit, unsere Performance zu demonstrieren. Hoffentlich regnet es in der Früh nicht, damit wir besser abschneiden können." Testfahrer Dani Pedrosa hat in der Sommerpause nach dem deutschen WM-Lauf in Brünn und Spielberg getestet. Es gibt deshalb neue Komponenten bei KTM, sie werden aber erst am Montag beim IRTA-Test hier ausprobiert. "Wir setzen die neuen Technik-Updates am GP-Wochenende nicht ein. Wir konzentrieren uns auf das bewährte Material, das uns geläufig ist. Am Montag probieren wir dann das ganze neue Material aus."
Denn in Spielberg wünschen sich die Red Bull-KTM-Fans ein Spitzenergebnis von den Orangenenen.
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"Die KTM fühlt sich hier gut an, besonders mit den weichen Reifen, die hier deutlich bessere Rundenzeiten erlauben als die Mischungen Medium und Hard", schilderte der KTM-Werksfahrer. "Trotzdem war ich im FP1 ohne weichen Compound knapp an den Top-Ten dran. Aber der Grip mit den Soft-Reifen ist hier erstklassig, alle haben sich damit extrem verbessert. Aber wir konnten sie wegen des Technikproblems nicht nutzen."
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Pol Espargaró freute sich über den vierten Platz von Miguel Oliveira im FP1, obwohl der Portugiese im FP2 auf den 13. Platz zurückfiel.
Aber wenn schon Johann Zarco kläglich versagt, freut sich Espargaró über den Aufwärtstrend des Tech3-KTM-Piloten, weil damit etwas Last von seinen Schultern fällt. Espargaró: "Ja, es ist gut, dass Miguel heute eine starke Leistung gebracht hat." "Ich habe mich vor dem Technikproblem in zwei Sektoren gegenüber dem Vormittag um fast sieben Zehntelsekunden verbessert. Wenn wir nicht eingebremst worden wären, wären wir jetzt auf dem Weg ins Qualifying 2. Ich glaube, wir hätten im FP2 eine sehr niedrige 1:56er-Zeit fahren können. 1:56,2 oder 1:56,3 min, das hätte ich schaffen können. Das sagte mir mein Gefühl", zeigte sich Pol überzeugt.
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So eine Zeit hätte ihn in der Nähe von Alex Rins und Platz 6 gebracht. "Wenn es nicht regnet und alles klappt, können wir uns deshalb im FP3 den Aufstieg ins Q2 sichern", lautet das Ziel des 27-jährigen Spaniers. Kombinierte Zeitenliste nach FP2: 1.Fabio Quartararo, Yamaha, 1:55,802 min 2. Marc Marquez, Honda, +0,023 sec 3. Jack Miller, Ducati, +0,269 4. Andrea Dovizioso, Ducati, +0,269 5. Maverick Vinales, Yamaha, +0,282 6. Alex Rins, Suzuki, +0,423 7. Franco Morbidelli, Yamaha, +0,617 8. Cal Crutchlow, Honda, +0,641 9. Valentino Rossi, Yamaha, +0,725 10. Danilo Petrucci, Ducati, +0,791 11. Joan Mir, Suzuki, +0,818 12. Takaaki Nakagami, Honda, +0,860 13. Miguel Oliveira, KTM, +0,930 14. Stefan Bradl, Honda, +1,074 15. Aleix Espargaro, Aprilia, +1,156 16. Tito Rabat, Ducati, +1,255 17. Sylvain Guintoli, Suzuki, +1,296 18. Andrea Iannone, Aprilia, +1,454 19. Hafizh Syahrin, KTM, +1,682 20. Johann Zarco, KTM, +1,694 21. Karel Abraham, Ducati, +1,760 22. Pol Espargaró, KTM, +1,990 23. Pecco Bagnaia, Ducati, +2,091
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