Valentino Rossi (9.): «Erster Eindruck ist positiv»

Von Otto Zuber
Valentino Rossi

Valentino Rossi

Valentino Rossi nahm am ersten Testtag in Valencia die Arbeit mit seinem neuen Crew-Chief David Munoz auf. Er blieb mehr als 6 Zehntel langsamer als sein Yamaha-Teamkollege Maverick Viñales, trotzdem war er zufrieden.

73 Mal umrundete Valentino Rossi den Circuit Ricardo Tormo in Valencia am ersten Testtag auf dem 2020er-Prototyp, den Yamaha zum ersten Vorsaisontest mitgebracht hatte. Der neunfache Champion schaffte als persönliche Bestleistung eine Rundenzeit über 1:31,012 min und belegte damit den neunten Platz. Von seinem Teamkollegen Maverick Viñales, der die zweitschnellste Runde des Tages drehte, trennten ihn 0,685 sec, zur Bestzeit von Markenkollege Fabio Quartararo fehlten ihm gar 0,849 sec.

Dennoch war der diesjährige WM-Siebte zufrieden mit dem Testauftakt. «Der erste Eindruck ist sehr positiv, aber es ist auch noch sehr früh, um ein Urteil abzugeben. Das Feeling ist auf jeden Fall gut, aber wir brauchen mehr Testtage und Kilometer, um weiter nach vorne zu kommen. Aber für den ersten Tag ist der erste Eindruck positiv», erklärte er nach getaner Arbeit.

«Wir haben viel mit dem Bike gearbeitet, und das Feeling unterscheidet sich schon vom diesjährigen Bike. Gegen Ende haben wir auch am Setting gearbeitet, und zum Schluss hatte ich auch ein ziemlich gutes Tempo», freute sich Rossi. «Aber es liegt noch viel Arbeit vor uns», mahnte er im gleichen Atemzug.

Die Unterschiede seien sowohl beim Chassis als auch beim Motor spürbar, offenbarte der 115-fache GP-Sieger ausserdem. «Unser Ziel ist es, uns in jenen Bereichen zu verbessern, in denen am meisten Verbesserungspotenzial besteht», erzählte er, und betonte: «In meinen Augen sind das die Elektronik und der Motor, speziell beim Triebwerk ist der Unterschied zur Konkurrenz vor allem beim Topspeed noch sehr gross. Der Weg ist also noch lang, aber mir gefallen der neuen Motor und das Chassis, das wir hier dabei haben.»

«Es ist schon das dritte Mal, das wir mit dem 2020er-Bike ausrücken, und was wir hier haben, ist auch nicht die definitive Version, es ist möglich, dass wir noch eine weitere Entwicklungsstufe auf die Strecke bringen werden. Aber wir befinden uns bereits jetzt auf einem guten Niveau», fügte der 40-jährige Yamaha-Werkspilot an.

Rossi wurde natürlich auch auf den Start der Zusammenarbeit mit seinem neuen Crew-Chief David Munoz angesprochen, und der MotoGP-Star erklärte: «Der erste Eindruck ist positiv, ich kenne David ja schon von der Zusammenarbeit bei unserem Moto2-Team und deshalb weiss ich, wie er arbeitet. Aber es ist noch sehr früh für ihn, er muss erst verstehen lernen, wie das MotoGP-Bike funktioniert, denn er hat noch keine Erfahrung. Allerdings hat er die Yamaha-Ingenieure als Unterstützung, deshalb denke ich, dass ihm die Winterpause reichen wird, um sich mit der MotoGP-Klasse vertraut zu machen.»

Valencia-Test, 19. November

1. Quartararo, Yamaha, 1:30,163 min
2. Viñales, Yamaha, 1:30,327 min, + 0,164 sec
3. Morbidelli, Yamaha, 1:30,650, + 0,487
4. Dovizioso, Ducati, 1:30,665, + 0,502
5. Marc Márquez, Honda, 1:30,698, + 0,535
6. Mir, Suzuki, 1:30,811, + 0,648
7. Rins, Suzuki, 1:30,958, + 0,795
8. Pol Espargaró, KTM, 1:30,974, + 0,811
9. Rossi, Yamaha, 1:31,012, + 0,849
10. Miller, Ducati, 1:31,130, + 0,967
11. Crutchlow, Honda, 1:31,183, + 1,020
12. Petrucci, Ducati, 1;31,433, + 1,270
13. Lecuona, KTM, 1:31,645, + 1,482
14. Iannone, Aprilia, 1:31,674, + 1,511
15. Rabat, Ducati,1:31,775, + 1,612
16. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:31,815, + 1,652
17. Pedrosa, KTM, 1:31,863, + 1,700
18. Pirro, Ducati, 1:32,016, + 1,853
19. Abraham, Ducati, 1:32,034, + 1,871
20. Smith, Aprilia, 1:32,090, + 1,927
21. Binder, KTM, 1:32,645, + 2,482
22. Bradl, Honda, 1:32,833, + 2,670
23. Alex Márquez, Honda, 1:32,873, + 2,710

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