Jerez will Zuschauer-Frage neu diskutieren

Von Mario Furli
MotoGP
Der Spanien-GP 2020 ist als Geisterrennen geplant

Der Spanien-GP 2020 ist als Geisterrennen geplant

In einem Monat wird die MotoGP-WM 2020 in Andalusien beginnen. Zuschauer sind laut den strikten Richtlinien zur Eindämmung der Infektionsgefahr nicht erlaubt. Der Bürgermeister von Jerez will das Thema aber neu angehen.

Das «closed doors protocol» sieht vor, dass die MotoGP-WM den Neustart nach der Corona-bedingten Zwangspause ohne Zuschauer, Teamgäste und sogar Medienvertreter erlebt. Damit sind nicht alle einverstanden.

So will der Stadtrat von Jerez de la Frontera WM-Promoter Dorna und die Regionalregierung von Andalusien doch noch davon überzeugen, für den Doppel-Event der Motorrad-WM am 19. und 26. Juli sowie das Superbike-Meeting am 2. August eine begrenzte Anzahl von Zuschauern zuzulassen.

Diese Absicht bestätigte der Stadtrat am Freitag in einer offiziellen Mitteilung: «Der Bürgermeister von Jerez bat den CEO von Dorna, Carmelo Ezpeleta, und den Vizepräsidenten der Regierung, Juan Marín, um ein Treffen, um die Möglichkeit zu analysieren, die Öffentlichkeit bei den anstehenden Sportveranstaltungen auf dem Circuit de Jerez-Ángel Nieto willkommen zu heißen», hieß es dort.

Bürgermeister Mamen Sánchez wünsche sich demnach, dass eine eventuelle Öffnung für das Publikum im Detail analysiert werde – «unter Berücksichtigung der Kapazitätsbeschränkungen und der Notwendigkeit, für die Dorna-Mitarbeiter und die Teams reservierte Bereiche abzugrenzen».

Jerez de la Frontera wolle die WM-Events nutzen, um sich auf internationaler Bühne als sichere Stadt zu präsentieren, betonte der Stadtrat.

Obwohl auch Misano (13. und 20. September) gerne die Tribünen aufsperren möchte, betonte Dorna-CEO Carmelo Ezpeleta zuletzt immer wieder, dass die Grand Prix bis auf weiteres nur in Form von Geisterrennen ausgetragen werden. Der Medical Director der MotoGP-WM, Dr. Ángel Charte, mahnte zudem: «Wir wollen bei diesen ersten beiden Grand Prix keine Überraschungen erleben, wir dürfen nicht versagen. Zu viel steht auf dem Spiel.»

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