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Valentino Rossi: «Lorenzo wie Stoner immer schnell»

Von Sharleena Wirsing
WM-Leader Valentino Rossi ist bewusst, dass sein Widersacher Jorge Lorenzo ihm auf trockener Strecke meist überlegen ist. «Ich weiß noch nicht, wie ich die nächsten Rennen angehen werde», erklärte er.

Was unterscheidet den Titelkampf 2015 von den zahlreichen Fights, die Valentino Rossi bereits gegen unterschiedliche starke Gegner führte. Auf dem Weg zu sieben WM-Titeln in der Königsklasse stellte der Italiener viele schnelle Gegner wie Max Biaggi, Sete Gibernau oder Casey Stoner in den Schatten.

«Der Kampf gegen Jorge ist sehr hart, denn er ist immer schnell – in allen Trainings und auf allen Strecken. Wenn ich einen ähnlichen WM-Kampf aus der Vergangenheit benennen müsste, dann wäre es mein Fight gegen ihn 2009 oder gegen Stoner 2008. Ich musste in diesen Fällen alles geben. Es ist mit Stoner vergleichbar, weil auch er unter allen Bedingungen auf jeder Strecke schnell war. Der Unterschied zu 2008 ist, dass Stoner damals ein anderes Bike hatte als ich. Jorge und ich haben dasselbe Bike, darum ist es etwas anders», analysierte der 36-Jährige.

Rossi weiß, dass ihm Lorenzo bei trockenen Bedingungen meist überlegen ist. «Wenn ich es mit anderen WM-Kämpfen der Vergangenheit vergleiche, dann muss ich sagen, dass es gegen Biaggi und Gibernau anders war. Zu dieser Zeit war ich etwas schneller als sie, es war also umgekehrt. Daher ist dies sicher mein härtester Titelkampf», räumt der Yamaha-Pilot ein.

Hat Rossi bereits eine Strategie für die drei Übersee-Rennen? «Ich weiß noch nicht, wie ich die nächsten Rennen angehen werde. Das muss ich von Mal zu Mal entscheiden. Doch meine Herangehensweise ist seit 20 Jahren gleich. Ich denke, so werde ich es auch nun wieder machen.»

Nach Lorenzos überlegenem Sieg in Aragón liegt er noch 14 Punkte hinter WM-Leader Rossi.

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