Dani Pedrosa (3.): «Fuhr Kurve mit zu viel Speed an»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Dani Pedrosa kann die Linie nicht halten, Márquez geht wieder vorbei

Dani Pedrosa kann die Linie nicht halten, Márquez geht wieder vorbei

Dani Pedrosa konnte in Valencia Marc Márquez nicht besiegen, doch die Saison 2015 ist für den Spanier ein Meilenstein. Er kämpfte sich nach dem drohenden Karriere-Aus zurück an die Spitze.

In der vorletzten Runde zog Dani Pedrosa zunächst an Marc Márquez vorbei, doch am Ende musste er sich seinem Repsol-Honda-Teamkollegen geschlagen geben.

Dachtest du in den letzten Runden, dass du das Rennen noch gewinnen kannst? «Ja, natürlich. Lange Zeit fühlte ich mich im Rennen nicht wohl, denn ich hatte an diesem Wochenende große Probleme mit dem Setting. Auch im Rennen fühlte ich mich mit der Abstimmung nicht wohl. In der ersten Runde merkte ich, dass die Front für den vollen Tank zu weich eingestellt war. Ich versuchte, Jorge und Marc zu folgen, doch ich verlor in jeder Runde an Boden. Deshalb habe ich mich beruhigt und schonte die Reifen. In diesem Rennen betraf das vor allem den Hinterreifen. Zur Rennmitte versuchte ich es erneut, aber ich konnte die Front nicht kontrollieren Ich konzentrierte mich wieder auf mich selbst», erklärte der 30-Jährige.

«Langsam konnte ich wieder schneller werden – vor allem in den letzten sieben Runden. Ich versuchte aufzuholen, zur selben Zeit drosselten sie vorne die Pace etwas. Ich rückte heran, es waren nur noch zwei Runden zu fahren. Ich griff an, doch nach der Aufholjagd hatte ich meine Gedanken noch nicht geordnet. Daher fuhr ich die Kurve mit zu viel Speed an und musste weit gehen. So schnappte mich Marc wieder», analysierte Pedrosa die Schlussphase des Rennens, das vor den Augen von 110 130 Zuschauern ausgetragen wurde.

Pedrosa, dessen Karriere am Anfang der Saison noch am seidenen Faden hing, schaffte es in vier der letzten fünf Rennen auf das Podest und feierte dabei zwei Siege.

Nach seiner tiefgreifenden «arm pump»-OP gelang Pedrosa das Comeback des Jahres. «Ich bin sehr glücklich, denn obwohl ich nur den dritten Platz belegte, war es eine gute Art, die Saison zu beenden. Der Fortschritt, den wir in unsrer schwierigen Lage erreicht haben, ist sehr gut. Diese Saison war sehr hart für mich, aber mein Team, meine Sponsoren und die Fans gaben mir volle Unterstützung. Es ist sehr hart, in solchen Momenten zusammenzuhalten und den Glauben zu bewahren. Doch wir sind zurück und darüber bin ich sehr, sehr froh. So will ich nun in Zukunft weitermachen.»

Ducati-Pilot Andrea Iannone stürzte beim Versuch, Pedrosa zu folgen und ihm WM-Rang 4 streitig zu machen.

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