Valentino Rossi: Michelin schlechter als in Sepang?

Von Ivo Schützbach
MotoGP
Valentino Rossi auf der Yamaha M1

Valentino Rossi auf der Yamaha M1

«Es ist zu früh, um ein Urteil zu fällen», schickte der neunfache Weltmeister voraus. Doch Valentino Rossi befürchtet, dass die Michelin-Reifen auf Phillip Island nicht so perfekt funktionieren wie zuletzt in Sepang.

Valentino Rossi verbesserte sich in den letzten Minuten des ersten Testtages in Australien auf Platz 4, doch er wurde von Bradley Smith und Cal Crutchlow wieder auf Platz 6 verdrängt. Die Zeiten vom Mittwoch waren jedoch ohnehin nicht aussagekräftig. Es nieselte immer wieder, die Strecke wurde nie vollständig trocken.

Danilo Petruccis Bestzeit am ersten Testtag lag bei 1:31,764 min. Zum Vergleich: Die Pole-Zeit von 2015 war eine 1:28,364 min. Valentino Rossi umrundete die Rennstrecke auf Phillip Island am Mittwoch in 1:33,088 min.

«Es ist sehr wichtig, dass wir mit den Michelin-Reifen auf Phillip Island testen, denn in Sepang lief es sehr gut. Das Gefühl mit den Reifen war von Anfang an gut, und wir waren schnell. Es sieht so aus, dass wir das Bike für diese Strecke nun mehr modifizieren müssen. Das ist mein erster Eindruck, denn ich fuhr nur wenige Runden. Es hat den Anschein, dass das Gefühl für die Reifen hier anders ist. Daher ist es für mich sehr wichtig, auf drei so unterschiedlichen Strecken wie Sepang, Phillip Island und Katar die neuen Reifen zu testen und zu verstehen. So erhalten wir einen Eindruck davon, was während der Saison passieren wird. Es ist noch zu früh, um ein Urteil zu fällen. Wir haben noch zwei Tage, um das Potenzial der M1 mit den Michelin-Reifen auf dieser Strecke zu verstehen», fasste der neunfache Weltmeister nach dem ersten Testtag zusammen.

Wie wurden die Michelin-Reifen auf die hohe Beanspruchung in Australien angepasst? «Die Slicks sind für Phillip Island anders. In Sepang hatten wir bereits einen neuen Vorderreifen, der uns ein viel besseres Gefühl vermittelte als der im letzten Jahr. Zudem wurde das Bike modifiziert, was das Gefühl ebenfalls verbesserte. Die Balance zwischen dem Vorder- und dem Hinterreifen ist hier am Kurveneingang anders, beim Beschleunigen bieten die Reifen erneut guten Grip. Im Regen ist der Unterschied zwischen Michelin und Bridgestone sehr klein. Es war sehr interessant, die Regenreifen erstmals zu testen. Auch die Software machte sich bei nasser Strecke ganz gut. Wir müssen keinen Neustart machen, aber diese Elektronik erfordert eine andere Arbeitsweise. Im Moment kommen wir aber gut damit zurecht.»

Wurde dein Bike seit dem Sepang-Test verändert? «Nein, es gibt keinen Unterschied. Wir haben zwei Bikes. Eines ist dem aus dem letzten Jahr ähnlich, das andere weist mehr Unterschiede zu 2015 auf. Wir müssen sie beide testen. Auch auf Phillip Island bevorzugte ich bisher das Modell, das der 2015er-Maschine ähnlicher ist.»

Endstand MotoGP-Test Phillip Island, Tag 1:

1. Danilo Petrucci, Ducati, 1:31,764 min
2. Maverick Viñales, Suzuki, 1:32,483
3. Bradley Smith, Yamaha, 1:32,590
4. Scott Redding, Ducati, 1:32,864
5. Cal Crutchlow, Honda, 1:32,948
6. Valentino Rossi, Yamaha, 1:33,088
7. Pol Espargaró, Yamaha, 1:33,126
8. Yonny Hernandez, Ductai, 1:33,841
9. Jack Miller, Honda, 1:33,992
10. Andrea Iannone, Ducati, 1:34,049
11. Tito Rabat, Honda, 1:35,273
12. Marc Márquez, Honda, 1:35,354
13. Aleix Espargaró, Suzuki, 1:35,584
14. Eugene Laverty, Ducati, 1:35,679
15. Takuya Tsuda, Suzuki, 1:36,166
16. Jorge Lorenzo, Yamaha, 1:39,825
17. Dani Pedrosa, Honda, 1:40,138
18. Andrea Dovizioso, Ducati, ---

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