Marc Márquez: «Honda will Dani Pedrosa halten»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Dani Pedrosa auf Repsol-Honda

Dani Pedrosa auf Repsol-Honda

Dani Pedrosa könnte 2017 von Honda zu Yamaha wechseln. Sein Repsol-Honda-Teamkollege Marc Márquez ist überzeugt, dass die Japaner Pedrosa zu einem Verbleib bewegen wollen.

Auch im zehnten Jahr bei Repsol Honda reichte es für den 1,58 Meter kleinen und oft verletzungsgeplagten Dani Pedrosa nicht zum großen Wurf. Erneut stand er im Schatten von Jorge Lorenzo, Valentino Rossi und Marc Márquez.

Seit dem Jahr 1999, als Pedrosa erstmals im Spanischen MoviStar Cup, der mit identischen Honda RS125R ausgetragen wurde, antrat, blieb er Honda treu. Er gewann drei Titel: 2003 in der 125-ccm-Klasse, 2004 und 2005 in der 250ccm-Klasse. 2006 folgte der MotoGP-Aufstieg in das Repsol-Honda-Team.

Doch ein Titelgewinn in der Königsklasse gelang Pedrosa in zehn Jahren nicht. Er ist durch seine zierliche und feingliedrige Statur sehr verletzungsanfällig und ein sehr sensibler Fahrer, der ein perfektes Set-up benötigt. Hinzukamen stets starke Gegner und auch das notwenige Quäntchen Glück fehlte dem kleinen Spanier zuweilen.

Für die Saison 2017 könnte eine neue Herausforderung auf Pedrosa zukommen. Sollte Viñales bei Suzuki bleiben, könnte der 30-Jährige in das Team Movistar Yamaha wechseln und die Nachfolge von Jorge Lorenzo antreten.

Sein derzeitiger Teamkollege Marc Márquez betont jedoch, dass Honda Pedrosa weiter an das Repsol-Team binden will. «Ich denke, dass Honda ihn halten will, denn er ist ein erfahrener und schneller Pilot. Er ist nach all den Jahren auch innerhalb des Teams sehr wichtig. Ich habe schon vor zwei Jahren gesagt, dass Dani ein guter Teamkollege ist. Er ist schnell und stark. Derzeit ist er WM-Vierter, also ist er einer der stärksten Fahrer in dieser Klasse. Das Ziel von Honda ist es, ihn zu behalten», versicherte Márquez.

Die Alternativen zu Pedrosa sind dünn gesät. Andrea Dovizioso hatte bereits seine Chance im Repsol-Team, Andrea Iannone liebäugelt mit Ducati, Yamaha und Suzuki. Maverick Viñales wird sich wohl zwischen Suzuki und Yamaha entscheiden. Aleix Espargaró wird wohl bei Suzuki bleiben. Der 30-jährige Cal Crutchlow empfiehlt sich mit vier Nullern in fünf Rennen nicht gerade für das Werksteam. Als Rookie käme Alex Rins in Frage, der schnelle Spanier führt die Moto2-WM an, könnte Márquez bei der Entwicklungsarbeit zunächst aber nicht unter die Arme greifen.

Die Unterzeichnung eines neuen Vertrags mit Repsol-Honda ist bei Marc Márquez nur noch eine Frage der Zeit. «Wir verhandeln schon seit Austin mit Honda. Und es sieht so aus, als würde alles in den richtigen Bahnen laufen. Ich will mich zwar derzeit nur auf die Rennen konzentrieren, aber die Gespräche laufen», erklärte der zweifache MotoGP-Weltmeister.

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