Andrea Iannone (5.): «Zu jedem Zeitpunkt schwierig»

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Andrea Iannone: «Es war ein unglaubliches Rennen, das zu jedem Zeitpunkt schwierig war»

Andrea Iannone: «Es war ein unglaubliches Rennen, das zu jedem Zeitpunkt schwierig war»

Ducati-Pilot Andrea Iannone musste das MotoGP-Rennen in Assen vom Feldende in Angriff nehmen. Am Ende durfte der Italiener den fünften Platz bejubeln. Trotzdem gestand er unumwunden: «Das war ein schwieriges Rennen.»

Andrea Iannone war einer der Profiteure der Wetterkapriolen, die den MotoGP-Lauf in Assen bestimmten. Denn der Ducati-Pilot konnte dadurch vom Ende des Feldes bis auf die fünfte Position vorfahren – und das, obwohl er vor der Rennunterbrechung wegen starken Regens noch gestürzt war.

«Ja, ich habe mir einen Fehler erlaubt, bevor die rote Flagge geschwenkt wurde. Aber das war auch ein unglaublich schwieriges Rennen. Die Streckenbedingungen haben sich die ganze Zeit verändert und ich hatte Mühe, denn mein Hinterrad liess sich kaum kontrollieren. Aber mein Team hat das gut hinbekommen», erzählte der Italiener.

Und Iannone schilderte: «Es war ein unglaubliches Rennen, das zu jedem Zeitpunkt schwierig war. Denn die Strecke war sehr rutschig und wir mussten versuchen, so gut wie möglich mit den schwierigen Bedingungen klarzukommen. Ich konnte dennoch in den ersten beiden Runden meinen Rückstand auf die Spitze merklich verkleinern, sodass ich am Ende der zweiten Runde bereits auf der zehnten Position lag.»

Der 26-Jährige aus Vasto freut sich: «Das ist natürlich ein gutes Zeichen und auch mein Feeling fürs Bike hat sich seit gestern stark verbessert. Zudem war ich beim zweiten Start in einer sehr viel besseren Position, denn ich hatte den weichen Hinterreifen drauf. Meine Pace war nicht schlecht, auch wenn ich mich nicht so schnell wie zuvor nach vorne habe arbeiten können. Insgesamt denke ich, dass ich die Bedingungen zum Schluss aber besser meisterte als am Anfang.»

Auch deshalb blickt er zuversichtlich auf die anstehenden Rennen. Iannone betont: «Dass wir in allen Bedingungen stark unterwegs waren, stimmt uns natürlich optimistisch. Ich denke, wir haben dieses Jahr ein sehr gutes Bike. Manchmal ist es etwas schwieriger damit, wie etwa in Barcelona, auf anderen Strecken ist die Maschine dann wieder stärker unterwegs. Aber so geht es allen.»

Und der Italiener analysiert: «Wir haben die Lücke zu Honda und Yamaha noch nicht komplett schliessen können, aber Ducati arbeitet sehr hart, um das noch in diesem Jahr zu schaffen. Dass wir hier so stark sind, ist eine kleine Überraschung, denn in der Vergangenheit haben wir uns hier eher schwergetan. Aber diesmal war unsere Performance stark und das ist natürlich sehr gut für die Zukunft.»

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