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Lewis Hamilton/Ferrari: Heckflügel-Dreh-Trick, aber nur fünf Runden
Ferrari und Lewis Hamilton überraschten am zweiten Testtag in Bahrain mit einem drehbaren Flügel. Doch insgesamt lief der Vormittag enttäuschend: Hamilton fuhr nur fünf Runden in vier Stunden.
Formel 1
Im Artikel erwähnt




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Am Donnerstagmorgen bei den Bahrain-Tests stand für fünf Runden lang die Formel 1 Kopf – und zwar wegen eines sich um 180 Grad drehenden Heckflügels am Ferrari von Lewis Hamilton. Für den Briten ist der Donnerstag sein letzter Testtag vor Saisonstart (Freitag fährt Leclerc). Und an dem hat er ein auffälliges neues Bauteil dabei, das im Formel-1-Umfeld für Raunen sorgte – fuhr allerdings auch nur wenige Runden.
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Der Reihe nach. Um 10 Uhr Ortszeit in Bahrain, also um 8 Uhr morgens mitteleuropäischer Zeit, fuhren die ersten Fahrer am zweiten (und damit vorletzten) Testtag auf die Bahn. 21,6 Grad Celsius Lufttemperatur, 30,5 auf dem Asphalt. Sonnenschein, hohe Luftfeuchtigkeit, wenig Wind. Top-Bedingungen für die vorletzten acht Stunden. 2. Test-Tag Bahrain: Langer Tag für sechs Fahrer Gleich sechs der elf Autos sind am zweiten Testtag von Einzelkämpfern besetzt. Max Verstappen (Red Bull Racing), Lewis Hamilton (Ferrari), Alex Albon (Williams), Liam Lawson (Racing Bulls), Fernando Alonso (Aston Martin) und Franco Colapinto (Alpine) sind für beide Sessions (Vormittag und Nachmittag) im Auto. Am ersten Testtag hatten noch alle Teams außer Red Bull Racing die Sessions aufgeteilt. Am Donnerstag also Intensiv-Studien. Zehn der seit diesem Jahr elf Autos kamen früh raus, fuhren erste Installationsrunden. Nur Cadillac fehlte lange. Die US-amerikanischen Neulinge hatten am Mittwoch Probleme, kamen nur auf zusammen 59 Runden. Abgesehen von einem Russell-Verbremser bei zunächst etwas rutschigen Bedingungen war es ein ruhiger Start in den Testtag. Liam Lawson wurde sogar bei einem kleinen Powernap im Auto von den TV-Kameras eingefangen, als das Auto noch nicht fahrbereit war. Gemütlich! Nach knapp einer halben Stunde kam Verstappen erstmals in den 1:34er-Bereich (1:34,620 min, auf C3), Norris reihte sich fünf Tausendstel dahinter ein.
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Red Bull Racing konzentrierte sich auf die Aerodynamik an der Vorderradaufhängung, schickte Verstappen mit grüner Flow-Viz-Farbe vorne links am Auto raus, während bei Cadillac noch und bei Ferrari wieder am Auto getüftelt wurde. Alpine war zu Beginn mit Aero-Rakes, also Messgittern zur Untersuchung des Luftstroms, unterwegs.
Ferrari-Flügel sorgt für Aufsehen Nach der ersten Stunde ist Norris mit 1:33,453 min der Schnellste, auch wenn die Rundenzeiten nicht aussagekräftig sind. Am meisten auf der Strecke sind McLaren, Mercedes, Williams und Red Bull Racing. Dahinter Alpine und Aston Martin. Hamiltons Ferrari verschwand nach fünf Runden in der Garage wieder hinter einer Stellwand. Nachdem das Team am Mittwoch mit einem zusätzlichen Flap und Öffnungen am Heck überraschte, ist nun noch ein neues Gimmick am Ferrari zu sehen: ein besonders dynamischer Heckflügel, der nicht nur klappt, sondern sich einmal um 180 Grad drehen kann (auf der Strecke gut erkennbar am Sponsoren-Sticker, der Kopf steht). Der Flügel erregt Aufsehen – sowas haben wir bislang noch nicht gesehen. Spannender Kniff! Doch das gute Stück bekam nur wenige Runden Ausfahrt. Mit einer Stunde und 20 Minuten Verspätung kam dann endlich Valtteri Bottas mit seinem mit XXL-Aero-Gittern ausgestatteten Cadillac auf die Bahn. Damit also alle elf unterwegs.
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Mit noch 90 Minuten auf der Uhr und zur Mittagshitze standen bei Ferrari weiterhin die Stellwände vor der Garage. Audi und die Racing Bull lagen jeweils nur bei acht Runden. Neben diesen beiden Teams sowie den Sorgenkindern Cadillac und Ferrari kamen aber mittlerweile aber alle anderen locker auf zweistellige Rundenzahlen. In der Schlussphase vor der Mittagspause war noch mal jede Menge los auf der Piste – nur Lewis Hamilton und Ferrari blieben weiterhin mit einem Problem in der Garage. Was los war? Unklar. Bitter für Hamilton: Für ihn ist der Donnerstag sein letzter Testtag. Am Vormittag fuhr er kaum. Am Nachmittag sitzt der Brite erneut vier Stunden im Auto – und diesmal hoffentlich auch wirklich und auf der Piste. Wie schon am Vortag am Abend wurden die letzten zehn Minuten der Session wieder für einen Probestart verwendet. Das soll laut Weltverband FIA bis einschließlich Freitagabend am Ende jeder Session stattfinden. Hintergrund waren Bedenken zur Startprozedur mit den neuen Motoren. Für die Startübung wagte sich dann auch noch mal Lewis Hamilton aus der Garage (gezeitet wurde die aber nicht, daher blieb es bei fünf Runden). Nur vier Fahrer beteiligten sich diesmal an der Startübung – und zu einem Viertel mit Problemen. Bei der Simulation eines Start-Abbruchs und auch bei der eigentlichen Startsimulation blieb Lando Norris jeweils bedenklich lange stehen, offenbar mit Problemen.
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2. Bahrain-Test, 19. Februar, Stand nach 4 Stunden
  1. Lando Norris (GB), McLaren MCL40-Mercedes, 1:33,453 min (72 Runden)
  2. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB22-Red Bull Ford, +0,131 sec (56)
  3. George Russell (GB), Mercedes W17, +0,658 (77)
  4. Alex Albon (T), Williams FW48-Mercedes, +1,677 (71)
  5. Gabriel Bortoleto (BR), Audi R26, +1,810 (29)
  6. Oliver Bearman (GB), Haas VF-26-Ferrari, +1,826 (69)
  7. Franco Colapinto (RA), Alpine A526-Mercedes, +2,053 (54)
  8. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls VCARB03-Red Bull Ford, +3,506 (27)
  9. Fernando Alonso (E), Aston Martin AMR26-Honda, +4,109 (40)
  10. Lewis Hamilton (GB), Ferrari SF-26, +6,217 (5)
  11. Valtteri Bottas (FIN), Cadillac-Ferrari, +6,740 (58)
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