Jorge Lorenzo bei Ducati: Kommt Ex-Stoner-Crew-Chief?

Von Günther Wiesinger
MotoGP

Bis Ende Juli will Ducati entscheiden, wer im italienischen Werksteam 2017 die Rolle des Crew-Chiefs von Jorge Lorenzo übernimmt. Zwei namhafte Kandidaten: Cristian Gabarrini und Daniele Romagnoli.

Jorge Lorenzo (29) hat bei Ducati Corse einen Zwei-Jahres-Vertrag für die MotoGP-WM unterschrieben. Aber der Mallorquiner und aktuelle MotoGP-Weltmeister kann seinen langjährigen Crew-Chief Ramon Forcada nicht zu neuen Rennstall mitnehmen, Forcada will sich lieber bei Yamaha um den jungen Maverick Vinãles kümmern.

Der WM-Zweite Jorge Lorenzo sagte in Assen, er habe bei der Wahl des Crew-Chiefs keine Eile, der erste Ducati-Test werde schliesslich erst Mitte November in Valencia stattfinden.

Marco Rigamonti ist jetzt der Renningenieur von Andrea Iannone.

Er ist bei Lorenzo offenbar nicht erste Wahl. Aber Daniele Romagnoli, der jetzt das zweite Jahr bei Pramac-Ducati für Danilo Petrucci zuständig ist, wurde bereits mehrmals als Anwärter genannt. Dazu kommt Cristian Gabarrini, der mit Casey Stoner 2007 bis 2010 vier Ducati-Jahre verbrachte, den Australier dann zu Repsol-Honda begleitete und jetzt das zweite Jahre bei HRC Jack Miller betreut, 2015 bei LCR, 2016 bei Marc VDS. Der renommierte Italiener kommt ernsthaft als Lorenzos Crew-Chief in Frage.

«Jorge hat einen Mechaniker, Juan Llansá, der ihn seit Jahren in jedes Team begleitet», sagt Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti. «Das ist bekannt. Welche Kandidaten für den Posten als Crew-Chief zur Debatte stehen, kann ich natürlich im Moment nicht verraten. Aber wir möchten bis Ende Juli eine einstimmige Lösung finden. Denn bis dann musst du den Leuten sagen, ob du ihre Dienste nächstes Jahr wieder beanspruchst oder ob sie sich eine neue Stelle und neue Möglichkeiten suchen müssen. Theoretisch haben wir auch mehr Zeit. Aber wir wollen unsere Wahl noch im Juli treffen. Wir möchten unsere Mitarbeiter korrekt behandeln und sie nicht zu lange im Unklaren lassen. Wir möchten ihnen Zeit geben, um sich nach einem anderen Job umzusehen. Das muss man kundtun, solange noch anständige Jobs verfügbar sind.»

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