Tom Lüthi «tanzte» bis zum Morgengrauen

Von Günther Wiesinger
MotoGP 250 ccm
Tom Lüthi, Markus Rogan und Thomas Daubek

Tom Lüthi, Markus Rogan und Thomas Daubek

Thomas Lüthi vertauschte sein Lederkombi mit einem schwarzen Frack und einer weissen Fliege und traf beim Wiener Opernball auf Prominenz.

Eigentlich ist der traditionelle Wiener Opernball ein Treffpunkt der High Society und nicht gerade der ideale Schauplatz für den bodenständigen Schweizer Ex-Weltmeister Tom Lüthi, der hoch über seinem Heimatort Linden mit zehn Kühen unter einem Dach aufgewachsen ist und sich auf dem internationalen Parkett nicht sonderlich wohlfühlt.

Trotzdem liess sich der fünffache 125-ccm-GP-Sieger von Interwetten-CEO Thomas Daubek und dem österreichischen Rallye-Fahrer Franz Wittmann zum Opernball nach Wien einladen. Vor der Traditionsveranstaltung, die zu Wien gehört wie der Stephansdom und die Lippizaner, hatte sich der Aprilia-250-Werksfahrer vorgenommen, sich kurz nach Mitternacht Richtung Hotel zu verabschieden.

Doch schliesslich fand Lüthi Gefallen an diesem illustren Society-Treff, bei dem auch «Desparate Housewife» Nicolette Sheridan auftrat und die Paparazzi in Scharen anzog. Tom Lüthi traf zahlreiche prominente Sportler, darunter das österreichische Schwimmwunder Markus Rogan, der mit der ehemaligen Miss Austria Christine Reiler liiert ist. Die beiden Sportler tauschten Kontaktdaten aus; Rogan würde gerne bei einem Motorrad-GP «auftauchen».

Tom Lüthi verliess den Ball erst im Morgengrauen und wurde auch seinem Vorsatz untreu, einen grossen Bogen um das Tanzparkett zu machen, da er ihm die Geheimnisse des Wiener Walzers bisher verborgen geblieben sind und er die Verletzungsgefahr zu gross einschätzte. «Aber es waren schliesslich so viele Menschen auf der Tanzfläche, dass mein tänzerisches Unvermögen niemandem aufgefallen ist», erzählte der Schweizer sichtlich amüsiert.

Heute Samstag gastierte Tom Lüthi auf der Motorradausstellung SWISS MOTO in Zürich, wo er um 14 Uhr in seiner Caffè-Latte-Box geduldig Autogramme schrieb. Wer diese Gelegenheit verpasst hat: Am Sonntag (22. Februar) um 14 Uhr bietet sich die nächste und letzte Gelegenheit.

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