Lukas Pesek: «Oft in die Top-Ten»

Von Günther Wiesinger
MotoGP 250 ccm
Lukas Pesek

Lukas Pesek

Lukas Pesek will in seiner zweiten 250er-Saison seinen 15. Schlussrang von 2008 deutlich verbessern.

Der 23-jährige Tscheche Lukas Pesek aus dem 250er-Team von Daniel. M. Epp bestreitet 2009 auf einer LE-Aprilia seine zweite 250er-Saison. Beim Estoril-Test hielt sich der Privatfahrer wacker: Zwischendurch lag er sogar vor seinem Teamkollegen Thomas Lüthi, der in Caffè-Latte-Farben eine Werks-Aprilia RSA 250 steuert.

So gelang Pesek am Montag bei idealen Verhältnissen Platz 9 mit einer Zeit von 1:42,027, Lüthi kam nur auf 1:42,298 min. Am Dienstag hingegen stellte Lüthi die erwünschte Rangordnung wieder her.

Der aus Prag stammende Pesek, der auf Derbi zwei 125er-WM-Rennen gewonnen hat, hätte für seine tschechischen Sponsoren Kelly-CIP gerne auch eine Werksmaschine gehabt. «Aber die LE-Maschine war meine einzige Chance», bedauert Pesek. «Jetzt will ich mit diesem Motorrad so weit wie möglich anch vorne kommen. Ich möcchte möglichst oft unter die Top-Ten fahren. Simoncelli hat mit so einem Gerät im Frühjahr 2008 auch sehr gute Resultate erzielt.»

In der 125-ccm-Klasse war Lukas Pesek 2006 WM-Sechster und 2007 WM-Vierter. Jetzt kämpft er verbissen um Top-Ten-Plätze in der 250er-Klasse. Bereut er den frühen Klassenwechsel? «Nein, ich wollte unbedingt in die 250-ccm-Klasse», beteuert er. «Ich fahre jetzt die zweite Saison und habe einiges vor. Di Meglio hat auch eine LE-Aprilia und ist einiges schneller als ich. Gut, er ist Weltmeister du hat deshalb viel Selbstvertrauen. Aber das zeigt, dass bei mir noch Spielraum für Verbesserungen vorhanden ist.»

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