So funktioniert die Marathon-Etappe bei der Rallye Dakar 2026
Die Marathon-Etappen einer Rallye Dakar sind gefürchtet und dafür geeignet, das Gesamtklassement über den Haufen zu werfen. Veranstalter ASO ließ sich für 2026 etwas Neues einfallen.
Weil die Etappen 4 und 5 als Marathon-Etappe ausgetragen werden, verbringen die Teilnehmer die kommende Nacht getrennt von ihren Teams in einem separaten Biwak. Für die 48. Ausgabe modifizierte Veranstalter ASO diese besondere Herausforderung und verpasste ihr zusätzlich die Bezeichnung Refuge. Es handelt sich um einen Mix aus der klassischen Marathon-Wertung und der 2024 etablierten 48h-Chrono.
Im Grundsatz erleben die Piloten diese Tage wie die Teilnehmer der Kategorie ‹Original by Motul› jede einzelne Etappe – minimalistisch. Nach dem Renntag erwartet die Dakar-Helden eine ungemütliche und kalte Nacht in einem einfachen Zelt, das nebst Schlafsack und einer dünnen Matte zur Verfügung gestellt wird. Die Nachttemperaturen können in der Wüste in den niedrigen einstelligen Bereich fallen.
Es gibt keine Infrastruktur und das Organisationsteam ist nur mit wenigen Mitarbeitern vor Ort. Eine Hospitality mit warmen Essen gibt es nicht. Die Piloten müssen mit einem Lunchpaket auskommen. Viel Zeit können sich die Fahrer für die Wartung ihrer Motorräder nehmen, natürlich ohne Hilfe und ohne den Zugriff auf Ersatzteile. Lediglich andere Teilnehmer können helfend zur Hand gehen.
Bei der Dakar 2026 wird es zwei zweitägige Marathon-Etappen geben, eine in jeder Woche des Rennens.
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