Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

Marquez, Quartararo & Co: Die Armen unter den Profisportlern?

Die Story über die besten Verdiener im Profisport ist eine Geschichte ohne MotoGP. Die «Big Deals» gehen an der Motorrad-WM vorbei. Die aktuelle Forbes-Auswertung zeigt, wohin das große Geld fließt.

Thomas Kuttruf

Von

Werbung

Werbung

So viel gleich vorweg: Wenn es ums Geld – um viel Geld – geht, dann ist es mit den harten Fakten schnell vorbei. Aus vielerlei Gründen, manche haben rechtliche Gründe, andere sind strategisch, werden die Gehälter von Profisportlern nur in Ausnahmefällen offiziell genannt, geschweige denn von den Athleten bestätigt oder diskutiert.

Werbung

Werbung

Gleiches gilt für die im Folgenden genannten Zahlen zu den Topverdienern des Profisports. Sie basieren auf der durchaus bekannten Erhebung von Forbes. Die Daten der renommierten Plattform basieren wiederum auf wertvollen Insiderinformationen sowie verlässlichen Quellen bei Management-Firmen und Sportvermarktern.

Um es kurz zu machen: Es geht um eine MotoGP-Geschichte ohne MotoGP. Denn in der Welt der «Big Deals» ist kein Platz für die verrückten Zweiradenthusiasten. Die MotoGP-Athleten bieten eine spektakuläre Show vor einem Millionenpublikum (laut Dorna Sports sahen 2025 über drei Millionen Fans den Sport live vor Ort), doch im Gesamtkontext des globalen Profisports verpufft die MotoGP nahezu in der Bedeutungslosigkeit.

Dass es in die Top-10 der absoluten Spitzenverdiener kein Zweiradathlet schafft, ist wenig überraschend. Die Präsenz von nur zwei Motorsportlern überhaupt unter den Top-50 zeigt die Realität. So liegen die F1-Multiweltmeister Lewis Hamilton (80 Millionen Dollar Jahresgehalt) und Max Verstappen (78 Millionen) vereint auf den Rängen 22 und 23. MotoGP? Fehlanzeige.

Werbung

Werbung

Wir erinnern uns: Als MotoGP-Weltmeister Fabio Quartararo seine Unterschrift unter die aktuelle Yamaha-Vereinbarung setzte, wurde ein Jahresgehalt für den Franzosen von bis zu 12 Millionen Euro (ca. 14 Mio. US-Dollar) kolportiert. Ein Raunen ging durchs Fahrerlager. Denn außer für Marc Marquez liegt ein Jahreseinkommen im zweistelligen Millionenbereich außer Reichweite.

Von einer mittleren sechsstelligen Summe für Privatfahrer wie Ai Ogura oder Franco Morbidelli ist als Basisgehalt auszugehen. Werksfahrer verdienen in der Basis deutlich mehr, doch selbst mit sämtlichen Boni plus weiteren Sponsoren bleibt das Einkommen im Vergleich zur globalen Sportelite bescheiden.

Die Inspiration zu diesem Beitrag lieferte übrigens mein Sohn, der mir eher nebensächlich beim Frühstück die Info zuschob, dass Basketballer Franz Wagner bis 2030 in der NBA spielt. Gesamteinkommen: 224 Millionen Dollar – was auch den deutschen Körbewerfer aber noch nicht in die Top-50 bei Forbes bringt. Dessen Kollegen sind dagegen sehr prominent vertreten. Bis auf Platz 2 brachte es 2025 Drei-Punkte-Gott Stephen Curry: 156 Millionen Dollar. Dazu kommen zwei weitere Basketballer plus zwei Baseball-Profis, American-Football-Held Dak Prescott und drei Kicker mit Cristiano Ronaldo an der Spitze (275 Mio. US-Dollar).

Werbung

Werbung

Traditionell die am besten vertretene Risiko-Sportart: Boxen. Schwergewichtler Tyson Fury erstritt sich mit 146 Mio. US-Dollar den bemerkenswerten dritten Platz auf der Liste der Topverdiener des Sports.

Die Kalkulation der Profivermarkter basiert nicht auf dem Spektakel, das ein Sport veranstaltet, sondern auf der Reichweite. Je mehr Menschen konsumieren, desto mehr Geld fließt am Ende auch in Richtung der Aktiven. Das Kriterium «Gefahr» steht alles andere als im Vordergrund. Dass der britische Golfer Rory McIlroy im Jahr das Achtfache von MotoGP-Ass Fabio Quartararo einstreicht, der in seinem Metier wiederum zu den absoluten Topverdienern zählt, wirkt dennoch leicht irritierend.

Sicher ist auch, dass sich der neue MotoGP-Inhaber Liberty Media die Steigerung des medialen Werts auf die Fahnen geschrieben hat. Gelingt die Mission und die MotoGP zieht zukünftig noch mehr Menschen an die Rennstrecken und vor die Bildschirme, werden auch die Gehälter der Athleten steigen.

Dass es aber auch auf lange Sicht kein MotoGP-Held auf die Liste von Forbes schafft, tut der Begeisterung keinen Abbruch. Die finanzielle Absicherung eines Fahrers in der Königsklasse sollte aber immer so ausfallen, dass er sich im Rennfahrer-Ruhestand keine Sorgen um sein Eigenheim machen muss.

Werbung

Werbung

Schon gesehen?

Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach


Themen

WM-Stand

Voller Stand
  1. Fahrer

  2. Teams

  3. Konstrukteure

2025

2024

2023

Events

Alle MotoGP Events
  • Vergangen

    Grande Prémio de Portugal

    Algarve International Circuit, Portugal
    07. - 09.11.2025
  • Vergangen

    Valencia Grand Prix

    Circuit Ricardo Tormo, Spanien
    14. - 16.11.2025
  • Brazilian Grand Prix

    Autódromo Internacional Ayrton Senna , Brasilien
    20. - 22.03.2026
  • Grand Prix of The Americas

    Circuit of the Americas, USA
    27. - 29.03.2026
  • Grand Prix of Qatar

    Losail International Circuit, Qatar
    10. - 12.04.2026
  1. Vergangen

    Grande Prémio de Portugal

    Algarve International Circuit, Portugal
    07. - 09.11.2025
  2. Vergangen

    Valencia Grand Prix

    Circuit Ricardo Tormo, Spanien
    14. - 16.11.2025
  3. Brazilian Grand Prix

    Autódromo Internacional Ayrton Senna , Brasilien
    20. - 22.03.2026
  4. Grand Prix of The Americas

    Circuit of the Americas, USA
    27. - 29.03.2026
  5. Grand Prix of Qatar

    Losail International Circuit, Qatar
    10. - 12.04.2026

Motorrad-GP News

Alle News

    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz

    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.