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Dakar, Etappe 4: Toyota-Pilot Lategan siegt und übernimmt Gesamtführung
Allerdings ist der heutige Tag für Toyota mit großem Pech versehen, denn das Vorjahressiegerteam Yazeed Al-Rajhi/Timo Gottschalk musste aufgeben.
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Das Hin und her in der Gesamtführung geht weiter. Nach dem Hoch von Vorgestern und dem gestrigen Tief nach Ford-Dominanz liegt Toyota bei der Dakar nun wieder vorne.
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Toyota-Werksfahrer Henk Lategan hat am Mittwoch bei der Rallye Dakar die Konkurrenz gedemütigt und im ersten Teil der Marathonetappe einen gigantischen Vorsprung von sieben Minuten herausgefahren. Die Rangliste wurde dabei wieder auf den Kopf gestellt, nach dem Lategan nach der Enttäuschung vom Dienstag zurückschlug und die 417 km lange Marathonetappe rund um Al-Ula gewann.. Der Südafrikaner lag zu Beginn der vierten Etappe am Morgen noch hinter Dacia-Pilot Sebastien Loeb. Er okkupierte dann nach dem zweiten Checkpoint schnell die Spitze und baute einen Vorsprung von 46 Sekunden auf Nasser Al-Attiyah (Dacia) aus.
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Sein Vorsprung wuchs im Laufe der Etappe weiter, insbesondere in den mittleren Abschnitten, als er elf Fahrzeuge überholten konnte und den Arbeitstag mit 7.03 Minuten Vorsprung beendete. Dies war zugleich der größte heraus gefahrene Vorsprung bei der diesjährigen Dakar, womit sich Lategan nun auch an die Spitze des Gesamtklassements setzte.
«Unglaublich, die Dakar ist wie ein richtiges Glücksspiel», meinte Lategan nach seiner überragenden Erfolgsfahrt. «Heute habe ich beschlossen, das alles zu vergessen und einfach ohne Rücksicht auf das Material zu fahren». Sein Tagessieg birgt indes auch Handicap. Der US-Boy muss morgen die fünfte Etappe als vorausfahrender Pfadfinder eröffnen.
Der fünffache Dakar-Sieger Al-Attiyah konnte den Rückstand auf Lategan in den letzten Abschnitten nicht mehr aufholen und musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Dahinter folgten in einer internen Familienauseinandersetzung das Vater-Sohn-Duett Marek und Eryk Goczal (beide Toyota) auf den Positionen drei und vier. Der neunfache Rallyeweltmeister Sebastien Loeb fuhr im Dacia-Sandrider auf dem fünften Platz, büsste allerdings fast 18 Minuten auf Überflieger Lategan ein.
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Michal Goczal (Toyota), der Bruder von Marek klassierte sich als siebtbester Fahrer, gefolgt von seinen Markenkollegen Toby Price und Saood Variawa. Mathieu Serradori von Century wurde Neunter als bester Fahrer der Century CR7, während Seth Quintero dafür sorgte, dass insgesamt sieben Toyotas in die ersten Zehn fuhren. Wie schon in Etappe 2 ging die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit von Toyota mit einem Formtief bei Ford einher, sodass die beiden Hersteller im Grunde genommen ihre Positionen in der Rangordnung tauschten. Der beste Ford-Fahrer war Mattias Ekström auf Platz 11. Der Schwede verlor mehr als 26 Minuten. Seine Teamkollegen Carlos Sainz Sr. und Nani Roma kamen auf den Plätzen 12 und 15 ins Ziel.
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Nach seinem gestrigen Etappensieg hatte der amerikanische Ford-Pilot Mitch Guthrie schwer zu kämpfen und verlor über 43 Minuten. Am Mittwoch schied das Vorjahressiegerteam Yazeed Al-Rajhi/Timo Gottschalk nach 234 Kilometern aus. Eine Reihe von Reifenpannen hatte sie schon weit zurück gerufen. Bereits in der ersten Etappe war das Duo vom Pech verfolgt gewesen, als es sich verfahren hatte und nach einem verpassten Wegpunkt eine Strafe zusätzlich auffasste und zusätzlich viel Zeit verlor. «Die weiteren erheblichen Zeitverluste heute haben mich dazu veranlasst, die Rallye Dakar vorzeitig zu beenden», kommentierte Yazeed Al-Rajhi. «Meine Rückenverletzungen aus einem Unfall im Vorjahr waren vor der Rallye Dakar ausreichend verheilt, aber nicht vollständig. Es erschien mir nicht richtig, diesen Heilungsprozess ohne Aussicht auf ein Top-Ergebnis nicht weiter zu gefährden. Daher hat nun die vollständige Genesung oberste Priorität». In der Stock-Kategorie lagen die drei Defender-Piloten mit Tagessieger Stephane Peterhansel vor Sara Price sowie Rokas Baciuska vorne. In der Zwischenwertung führt der Litauer Baciuska.
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Aufgrund der Marathon-Regeln erhalten die Teams über Nacht im Biwak keine externe Unterstützung, bevor sie sich von Al-Ula nach Hail zur fünften Etappe der Dakar aufmachen. Klassement vierte Etappe
Position/Fahrer
Fahrzeug
Zeit/Rückstand
1. Lategan/Cummings
Toyota
4:47.08 h
2. Al-Attiyah/Lurquin
Dacia
+7.03 min
3. Goczal Marton
Toyota
+14.15
4. Goczal/Gospodarcyk
Toyota
+17.36
5. Loeb/Boulanger
Dacia
+17.54
6. Goczal/Ortega
Toyota
+19.53
7. Price/Monleon
Toyota
+20.07
8. Baragwanath/Cremer
Century
+21.35
9. Variawa/Cazalet
Toyota
+22.09
10. Serradorti/Minaudier
Century
+22.34
Gesamtklassement nach vier von 13 Etappen
Position/Fahrer
Fahrzeug
Zeit/Rückstand
1. Lategan/Cummings
Toyota
16:29.15 h
2. Al-Attiyah/Lurquin
Dacia
+3.55 min
3.Ekström/Bergkvist
Ford
+13.00
4. Sainz/Cruz
Ford
+15.53
5. Serrandori/Minaudier
Century
+16.53
6. Variawa/Cazalet
Toyota
+18.19
7. Roma/Haro
Ford
+18.36
8. Loeb/Boulanger
Dacia
+19.57
9.Goczal/Gospodarczyk
Toyota
+21.22
10. Gutierrez/Moreno
Dacia
+25.18
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