MotoGP: Abfuhr als Befreiungsschlag?

Loris Capirossi: «Vollgas und Attacke!»

Von Oliver Feldtweg
Loris Capirossi 2010 beim Katar-Test

Loris Capirossi 2010 beim Katar-Test

Loris Capirossi bestreitet seine 21. Motorrad-GP-Saison und hat von seinem Ehrgeiz nichts verloren.

Rizla-Suzuki-Pilot Loris Capirossi wird beim Saisonauftakt am kommenden Sonntag seinen 300. GP-Start feiern. Der dreifache Weltmeister aus Italien beginnt seine 21. GP-Saison.

«Ich habe nie erwartet, dass ich so viele WM-Läufe bestreiten werde», sagt der 37-jährige Haudegen. «Aber ich habe in meiner Laufbahn viel Glück gehabt. Und ich habe immer 100 Prozent gegeben. Ich habe auch eingesehen, dass man unheimlich fit sein muss, wenn man sich lange an der Weltspitze halten will.»

Capirossi ist für Honda in drei Klassen gefahren, für Aprilia gewann er 1998 die 250er-WM, er fuhr eine Yamaha 500 und bestreitet jetzt die dritte MotoGP-Saison für Suzuki. «Normalerweise mache ich mir nichts aus Statistiken. Aber die Zahl von 300 GP-Starts ist einmalig. Ich schätze, dieser Rekord wird für die Ewigkeit bestehen bleiben», sagt Capirossi. «Und ich werde in Katar mit derselben Einstellung ins Rennen gehen wie beim Debüt in der 125er-WM 1990 in Suzuka: Vollgas und Attacke!»

Der Jubiliar weiss, dass er beim Katar-GP mit einem Spitzenplatz rechnen kann. «Die Werks-Suzuki ist auf jeden Fall schlagkräftiger als im Vorjahr», versichert Capirossi, der bei den Wintertests regelmässig unter den ersten sechs war. «Wir haben zwar noch einige Arbeit vor uns. Aber wir sind nahe an der Spitze dran. Ich hoffe, wir können die Siegfahrer in diesem Jahr konstant unter Druck setzen.»


Wie arm Loris Capirossi zu Beginn seiner GP-Karriere war, wie wenig Geld er damals verdient hat, warum ihn seine heutige Frau Ingrid nachhaltig beeinflusst und einen anderen Menschen aus ihm gemacht hat, lesen Sie im grossen Interview in SPEEDWEEK Nr. 15. Die aktuelle Ausgabe (80 Seiten für 2 Euro) finden Sie wegen der Osterfeiertage erst am Mittwoch, 7. April, im Zeitschriftenhandel.
 

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