Loris Capirossi: Ein Jahr ohne Podestplatz!

Von Oliver Feldtweg
Loris Capirossi

Loris Capirossi

Seit Brünn 2008 hat Suzuki-Werkspilot Loris Capirossi keinen Podestplatz mehr erreicht. Jetzt will er endlich wieder ein Spitzenergebnis erzielen.

Das Rizla-Suzuki-Werksteam kehrt nach zwei rennfreien Wochenenden am kommenden Freitag in Brünn wieder ins MotoGP-Geschehen zurück. Auf dem «Automotodrom Brno» geht es am Sonntag zum elften Mal in dieser Saison um WM-Punkte in der Königsklasse.

Im Vorjahr erlebten [*Person Loris Capirossi*] und [*Person Chris Vermeulen*] in Brünn ein unterhaltsames Gefecht. Capirossi setzte sich durch und errang damals seinen ersten Podestplatz für Rizla-Suzuki. Beide Fahrer hoffen, dass die Suzuki GSV-R auf der 5,403 km langen Brünn-Piste konkurrenzfähig sein wird. Nach den zuletzt nicht gerade erfreulichen Ergebnissen hofft das ganze Rizla-Suzuki-Team auf einen Aufwärtstrend.

Brünn gilt auch noch aus einem anderen Grund als Markstein in der Saison 2009: Ab jetzt dürfen für sieben Rennen nur noch fünf verplombte Motoren zum Einsatz kommen. Für jedes zusätzlich verwendete Triebwerk werden dem Fahrer zehn WM-Punkte abgezogen.

Loris Capirossi will noch ein paar anständige Resultate erzielen, ehe er übers eine Zukunft entscheidet. «Ich kann es kaum erwarten, endlich wieder auf die Rennmaschine steigen zu dürfen», erklärte der 36-jährige Italiener. «Wir haben in dieser Saison noch einiges zu beweisen. Wir wollen zeigen, dass die jüngsten Ergebnisse nicht unser wahres Potenzial ofenbaren. Das ganze Team schuftet unbeschreiblich fleissig, wir haben en paar Spitzenresultate verdient. Ich war seit Brünn 2008 nicht mehr auf dem Podest. Wir müssen uns also etwas einfallen lassen. Wenn das Wetter drei Tage lang konstant ist und wir ein ordentliches Set-up finden, haben wir Chancen auf ein anständiges Ergebnis.»

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