Erste Saisonpole in Monaco

Von Annette Laqua
Pole-Mann Richard Westbrook

Pole-Mann Richard Westbrook

Richard Westbrook ist der schnellste Mann im Qualifying des Porsche Supercup in Monaco, er startet am Sonntag von der besten Startposition. René Rast und Jeroen Bleekemolen folgen auf den Plätzen.

Für den Briten, der den Supercup in den Jahren 2006 und 2007 für sich entschied, ist es die erste Trainingsbestzeit der laufenden Saison. Damit beendete er auch die Serie von Jeroen Bleekemolen, der sich dir bisherigen drei Pole Positions der Saison gesichert hatte. Der Konrad-Mann wurde lange auf P1 geführt, schließlich aber doch von Westbrook und Rast in die zweite Startreihe verdrängt. «Das Qualifying ist für mich perfekt gelaufen. Mein Auto wurde immer besser, und genau darauf kommt es in Monaco an: Die Strecke wird immer schneller und es liegt immer mehr Gummi auf der Straße. Wichtig ist deshalb ein perfektes Auto für die letzten Runden. Das hatte ich bei meinen Ingenieuren bestellt, und sie haben es pünktlich geliefert», strahlte Westbrook nach dem Qualfiying.
 
Auch René Rast, der amtierende Sieger des deutschen Carrera Cup, konnte nach der Session zufrieden zusammenfassen: «Es war sehr viel Verkehr auf der Strecke, der mich vor allem mit meinem ersten Reifensatz behinderte. Mit dem zweiten Satz ging’s dann etwas besser. Der zweite Platz ist besonders in Monaco eine gute Ausgangsposition. Hier kann man nur schwer überholen, so gesehen ist es sicherlich ein Vorteil, aus der ersten Reihe loszufahren.»

Der erstmals in diesem Jahr geschlagene Bleekemolen war weniger happy. «Ich bin enttäuscht. Im freien Training lag ich gestern mit großem Abstand vorne, und auch heute war ich mit meinem ersten Reifensatz sehr schnell unterwegs. Es war allerdings sehr viel Verkehr auf der Strecke, was ärgerlich ist, wenn du auf einer schnellen Runde bist.»

Die größte Überraschung des Zeittrainings im kleinen Fürstentum Monaco war der Italiener Andrea Belicchi, der aus seinem heimischen Carrera Cup kommt und den Supercup als Gaststarter bereichert. Neben Belicchi fanden noch vier weitere Italiener den Weg ins nahe Monaco, um als Gastpilot die Formel-1-Atmosphäre zu schnuppern.

Die dritte Startreihe bilden Stefan Rosina und der beste Rookie Matt Halliday, in Reihe vier treffen sich Damien Faulkner und Alessandro Zampedri, zweitbester Gast aus dem Carrera Cup Italia. Norbert Siedler und Jiri Janak komplettieren die Top Ten der Startaufstellung.
 
 

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