Öncü-Zwillinge: Enttäuschung in Junioren-WM

Von Frank Aday
Red Bull Rookies
Die Zwillinge Can und Deniz Öncü

Die Zwillinge Can und Deniz Öncü

Can und Deniz Öncü treten 2018 in der Junioren-WM an – für Aki Ajo. Die türkischen Zwillinge, die im Red Bull Rookies Cup 2017 stark waren, erlebten im ersten Rennen der Junioren-WM jedoch einen Rückschlag.

Die türkischen Zwillinge Can und Deniz Öncü haben 2017 den Red Bull Rookies Cup aufgemischt. In ihrer ersten Saison kämpften sie bereits um den Titel. Can dominierte über weite Strecken, musste sich am Ende aber Kazuki Masaki und Aleix Viu im Kampf um den Gesamtsieg beugen. Deniz Öncü landete auf dem vierten Gesamtrang – 30 Punkte hinter seinem Zwillingsbruder. Deniz gewann zudem den Asia Talent Cup.

Nun folgte für die Öncü-Zwillinge der nächste große Schritt. Aki Ajo nahm sie unter seine Fittiche und lässt die beiden Türken in der Moto3-Junioren-WM im Rahmen der Spanischen Meisterschaft (CEV) auf KTM-Maschinen antreten.

Beim ersten Rennen in Estoril startete Deniz Öncü von Platz 3, stürzte in Führung liegend und erreichte dann nur Platz 24. «Da war mein erstes Rennen des Jahres, in dem ich auch meine erste Lektion lernte», berichtete Deniz. «Ich denke, das Rennen in Estoril war im Hinblick auf die Erfahrung wichtig für mich. Es war mein erstes Mal auf dieser Strecke. Sie gefiel mir, obwohl das Wetter nicht gut war. Ich fühlte mich recht wohl auf der KTM. Ich schaffte es in Reihe 1. Nach dem ersten Rennen denke ich nun aber nur an Valencia. Dort will ich auch ein gutes Endresultat schaffen.»

Sein Bruder Can konnte als 15. zumindest einen Punkt sichern. Can fuhr von Platz 7 los, ging jedoch auch zu Boden. «Glücklicherweise hatte ich nach dem Sturz keine Schmerzen. Wie das Wochenende insgesamt lief, bin ich zufrieden. Der Sturz war wirklich ein Jammer. Es war mein Fehler. Ich kam von der Linie ab und kam auf eine nasse Stelle. Ich bekam die Maschine aber wieder auf die Strecke und holte noch einen Punkt. Ich denke aber, dass wir mit guter Arbeit konstant an der Spitze kämpfen.»

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