Matthias Meggle über Karriere, Schule und Träume

Von Sharleena Wirsing
Red Bull Rookies
Zusammen mit Kevin Orgis wird Matthias Meggle 2016 für Deutschland im Red Bull Rookies Cup antreten. Im zweiten Teil des SPEEDWEEK.com-Interviews berichtet er über seine Anfänge und seine Förderer.

2015 trat der 15-jährige Matthias Meggle für das erfolgreiche Freudenberg Racing Team in der IDM Moto3 Standard-Klasse mit einer Honda NSF250R an. Er sicherte den Vizemeistertitel – nur einen Punkt hinter seinem Teamkollegen Tim Georgi. Auch in Italien konnte sich der Deutsche bereits beweisen. Beim Saisonfinale der CIV in Mugello feierte Meggle in der Moto3-Standard-Klasse einen Sieg und Platz 2 im zweiten Lauf.

Beim Selektionsevent für den Red Bull Rookies Cup in Guadix legte der Deutsche unter allen 103 Bewerbern die schnellste Zeit vor. Er war einer von nur neun Fahrern, die für die Cup ausgewählt wurden.

Lesen Sie hier Teil 2 des großen Interviews mit Nachwuchstalent Matthias Meggle, der auch vom WM-Team Dynavolt Intact GP unterstützt wird.

Matthias, wie bist du zum Motorsport gekommen? Deine Familie betreibt eine Kawasaki-Vertretung, also warst du schon früh von Motorrädern umgeben.

Ja genau, da war das relativ naheliegend. Wir hatten immer ein Kindermotorrad im Geschäft. Ich wollte damit fahren und durfte es dann auch. Ich fing auf dem Feld an, später fuhr ich Supermoto-Rennen. Hobbymäßig fuhr ich dann ein oder zwei Jahre lang Supermoto-Rennen. Danach stieg ich auf Minibikes um. Ich machte einen Schnupperkurs. Gleich im zweiten Jahr wurde ich dann Minibike-Meister. Dann folgten zwei Jahre im Junior Cup. Im letzten Jahr war ich dort Dritter. Nun ging es hoch in die IDM. Dort ist es ja richtig gut gelaufen.

Im Red Bull Rookies Cup wird hauptsächlich englisch gesprochen. Stellt das eine Herausforderung für dich da?

Natürlich werde ich weiterhin üben. Doch insgesamt passt mein Englisch schon. Das ist eine wichtige Voraussetzung.

Der Red Bull Rookies Cup war schon für viele Fahrer wie Johann Zarco, Danny Kent oder Philipp Öttl ein Sprungbrett in die Weltmeisterschaft.

Ja, das ist auch mein langfristiges Ziel.

Welche Menschen, Teams und Organisationen haben dich auf deinem bisherigen Weg besonders gefördert?

Auf dem kompletten Weg hat mich Hafeneger Renntrainings begleitet, denn seit ich im Junior-Cup unterwegs bin, bin ich dort in der Nachwuchsförderung. Ich darf bei ihnen trainieren. Es gibt sehr erfahrene Instruktoren wie Philipp Hafeneger selbst oder Stefan Nebel udn viele weitere. Bei ihnen habe ich viel gelernt. Nun fördert mich auch die ADAC Stiftung Sport. Seit diesem Jahr bin ich dort dabei. Dann unterstützt mich noch das Intact-Team, das mit Sandro Cortese in der Weltmeisterschaft fährt. Dazu kommen noch weitere Sponsoren und natürlich meine Familie. Ohne meinen Vater wäre ich nie so weit gekommen.

Hast du Hobbies, die nichts mit Motorradsport zu tun haben?

[lacht] Ja, ich fahre sehr gerne Mountainbike. Sonst gibt es nicht viel, das nichts mit Motorsport zu tun hat.

Wie lassen sich Schule und Sport vereinen?

In diesem Jahr ging es. Im nächsten Jahr wird es sicher schwieriger, weil ich noch viel mehr unterwegs sein werde. Ich bin in der zehnten Klasse der Realschule, also habe ich im nächsten Jahr Abschlussprüfungen. Das wird sicher stressig.

Welches ist dein Lieblingsfach?

Sport. [lacht] Und Wirtschaft liegt mir auch.

Welchen Traum verfolgst du als Sportler?

Ich will in die Weltmeisterschaft aufsteigen.

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