Leo Rammerstorfer (Honda): Alle Aufgaben erledigt in Jerez
Moto3-Rookie Leo Rammerstorfer aus Oberösterreich war einer der fleißigsten Fahrer auf dem Circuito de Jerez während des letzten Tests vor Beginn der Weltmeisterschaft 2026 in Thailand.
Nachdem Leo Rammerstorfer sich am vergangenen Dienstag beim Regen-Test in Portimao mit seiner neuen Rennmaschine vertraut gemacht hatte, setzten er und seine Kollegen aus der Moto3-Weltmeisterschaft ihre Arbeit am vergangenen Wochenende im benachbarten Andalusien auf dem Circuito de Jerez fort. Zur Freude aller war das Wetter dort deutlich besser.
Der zweitägige Test wurde am Samstag durch starken Wind beeinträchtigt. Rammertorfer und seine Crew im italienischen Team Sic58 Squadra Corse ließen sich davon jedoch nicht beirren. Der 21-Jährige absolvierte 80 Runden und fuhr mit 1:47,305 min seine persönliche Bestzeit des Tages. Am Sonntag, bei noch besseren Bedingungen, verbesserte Rammerstorfer seine Rundenzeit auf 1:45,790 min. Nach der Marathondistanz von 92 Runden belegte er Platz 24 in der kombinierten Zeitenliste des Jerez-Tests.
Leo Rammerstorfer fuhr über 170 Runden
«Es war ein wirklich guter Test», fasste der Honda-Fahrer seinen zweiten Auftritt unter der Weltelite der kleinsten Grand-Prix-Klasse zusammen. «Dank der guten Bedingungen bin ich an den zwei Tagen insgesamt über 170 Runden gefahren und habe viele nützliche Informationen gesammelt. Die Arbeit hat sich definitiv gelohnt, denn am Ende haben wir ein gutes Setup für die Honda gefunden. Ich habe mich damit sehr wohl gefühlt.»
Das Ergebnis hätte jedoch etwas anders ausfallen können, wie Rammerstorfer sagte: «Leider habe ich in den Runden, in denen ich auf eine Rundenzeit gepusht habe, ein paar Fehler gemacht. Das bedeutete, dass ich keine perfekte Runde zusammengebracht habe. Obwohl es mich ein wenig ärgert, möchte ich aber dazu sagen, dass es nicht mein Hauptziel war, bei meinem ersten richtigen Test weit vorne in der Zeitentabelle mitzumischen.»
Rammerstorfer weiter: «Ich war viel mehr daran interessiert, ein gutes Gefühl aufzubauen. Das hat sehr gut funktioniert, denn nach diesen zwei Tagen fühle ich mich mit der Honda sehr wohl. Es war auch eine Freude, wieder mit diesem professionellen Team zusammenzuarbeiten. Der Test hat definitiv meine Vorfreude auf die ersten Rennen geweckt, da wir auch alle unsere Ziele erreicht haben. Diese bestanden darin, viele Runden zu fahren, Informationen zu sammeln und das richtige Setup zu finden, was uns auch gelungen ist. Ich freue mich also schon auf Thailand, wo es bald richtig ernst wird.»
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