SBK Oschersleben: Mindestens 15.000 Fans sind nötig

Von Günther Wiesinger
Superbike-WM
Oschersleben hofft auf viele Superbike-Fans

Oschersleben hofft auf viele Superbike-Fans

Am Wochenende vom 1./2. August 2020 gastiert die Superbike-WM in der Motorsport Arena Oschersleben nahe Magdeburg. Der Vertrag wird in den kommenden Tagen von Promoter Dorna verlautbart.

Der ehemalige Seitenwagen-GP-Sieger (1991 in Hockenheim) und heutige Oschersleben-Geschäftsführer Ralph Bohnhorst freut sich über die Rückholung der Superbike-WM in der Motorsport Arena Oschersleben. Schon von 2000 bis 2004 sind die Superbikes dort angetreten. Der SBK-Kalender wird zwar erst in zwei Wochen veröffentlicht, aber von der Dorna ist zu hören, Oschersleben sei im provisorischen Kalender für das Wochenende vom 1./2. August eingeplant. Der Sachsenring-GP findet 2020 bekanntlich schon am 21. Juni vor der Dutch-TT in Assen statt.

FIM-Funktionär und Weltrekordhalter Bohnhorst war als «FIM MotoGP Steward» (neben Freddie Spencer und Bill Cumbow) beim Malaysia-GP in Sepang im Einsatz. Es ist durchgesickert, der Oschersleben-Vertrag mit Dorna-SBK-Manager Gregorio Lavilla sei bereits unterschrieben.

«Wir waren überwältigt von den Reaktionen, nachdem diese Neuigkeit kürzlich auf SPEEDWEEK.com erstmals veröffentlicht worden ist. Danach ist das Telefon bei uns nicht mehr stillgestanden. Wir sind froh, diese Veranstaltung machen zu können und machen zu dürfen», teilte Bohnhorst begeistert mit. Er will aber den Deal mit der Dorna noch nicht offiziell bestätigen, bevor die Vereinbarung veröffentlicht ist.

Bohnhorst erinnert sich, dass Gregorio Lavilla einst als Fahrer in zwei aufeinanderfolgenden Jahren in Oschersleben auf dem SBK-Podest gestanden hat. «Er kennt also unsere Rennstrecke», sagte Bohni.

Die Oschersleben-Promoter kalkulieren bereits die Eintrittsreise. Sie sollen deutlich unter den MotoGP-Ticketpreisen liegen. Drei-Tage-Tickets sollen bereits ab 48 Euro angeboten werden – inklusive Fahrerlagerzugang.

Es werden ungefähr 15.000 Zuschauer nötig sein, um die Gewinnschwelle zu erreichen. «Mit 15.000 Zuschauern dürfen wir sicher rechnen. Alles andere wäre eine Enttäuschung», erklärte Bohnhorst.

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