Fabrizio: Alles kam anders

Von Gordon Ritchie
Michel Fabrizio hat noch keinen Vertrag für 2012

Michel Fabrizio hat noch keinen Vertrag für 2012

Vor den Rennen in Silverstone war sich Michel Fabrizio sicher: «Starte ich aus der ersten oder zweiten Reihe, sind Topresultate möglich.» Doch es kam anders.

«Der Sturz im ersten Lauf war wohl ein Stück weit meine Schuld», meinte der Römer. «Ich hatte in der ersten Runde einen Highsider. Ich attackierte wohl zu hart – und zu früh. Rechts auf die Hüfte sowie auf das Schlüsselbein bekam ich einen harten Schlag, vor dem zweiten Lauf war ich etwas mitgenommen.»

«Für das zweite Rennen wählte ich den falschen Reifen», analysierte Fabrizio. «Als mich einige Gegner überholten, konnte ich gar nichts machen. Mehr als Rang 9 war wirklich nicht drin. Und das, obwohl ich aus der zweiten Reihe losfuhr. Normalerweise ist mein Rennspeed viel besser als der Qualifying-Speed. Ich dachte wirklich, dass ich wieder in die Top-4 oder sogar aufs Podium fahren kann.»

Der Suzuki-Pilot schaut in die Zukunft: «Solche Tage muss man schnell abhaken. Ich geniesse jetzt die Sommerpause und freue mich auf den Nürburgring.»

Der WM-Dritte von 2008 muss Leistung zeigen. Mit nur einem Podestplatz liegt er in der WM-Tabelle auf Rang 7. Einen Vertrag für nächstes Jahr besitzt er nicht. Wie die Wochenzeitschrift SPEEDWEEK berichtet, verhandelt Fabrizio neben Suzuki Alstare auch mit Pata Aprilia und BMW Italia.

Wer bei welchem Team Chancen hat, und wie es um die Zukunft von Suzuki in der Superbike-WM steht, lesen Sie in Ausgabe 32 der Wochenzeitschrift SPEEDWEEK. Seit 2. August für 2,20 Euro / Fr. 3.80 im Handel!

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