Evo-Klasse: Superbikes nur 2014 mit Serienelektronik

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM

Wenn dieses Jahr erstmals Evo-Maschinen in der Startaufstellung der Superbike-WM stehen, werden sie mit seriennahen Motoren und Elektronik bestückt sein.

Das Evo-Reglement für 2014 ist so restriktiv, dass es nur von BMW, Ducati und Kawasaki Motorräder geben wird. Das sind die drei Hersteller, deren Serienbike am meisten leistet, entsprechend sind diese drei auch im Superstock-1000-Cup am erfolgreichsten.

«Dass wir und für die Elektronik aus dem Serienmotorrad entschieden haben, hat einen finanziellen Hintergrund», erklärte Dorna-Manager Gregorio Lavilla SPEEDWEEK.com. «Wenn wir keine Einheitsregelung geschaffen hätten, bräuchten wir ein Kontrollsystem, gegen das sich die Werke jedoch sträuben. Ein weiteres Problem sind die Kosten. Im Moment sind wir finanziell nicht in der Lage, eine Standard-ECU bereitzustellen.»

Die Regelung, dass in den Evo-Bikes mit der Elektronik aus dem Serienmotorrad gefahren werden muss, gilt lediglich dieses Jahr. 2015, wenn alle Motorräder nach seriennäherem Evo-Reglement ausrücken müssen, ist die Elektronik wieder freigestellt.

Lavilla: «Wir sind mit den Herstellern und den Teams im Gespräch, da es uns hauptsächlich darum geht, die Fahrerzahl zu erhöhen und einen Weg für die Zukunft zu ebnen. Ziel ist es, allen Herstellern die Möglichkeit zu geben konkurrenzfähig zu sein, und das auf einem bezahlbaren Level. Das Hauptinteresse an dieser Klasse kommt aus der Endurance-, Supersport- und Superstock-Meisterschaft. Wir, die FIM und Dorna, verstehen ganz genau, wo wir hin müssen in der Zukunft und was getan werden muss, unsere Ziele zu erreichen.»

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