Chaz Davies (Ducati): «Imola war ein Desaster»

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Chaz Davies war in Imola konkurrenzfähig, aber die Ducati-Technik machte ihm einen Strich durch die Rechnung

Chaz Davies war in Imola konkurrenzfähig, aber die Ducati-Technik machte ihm einen Strich durch die Rechnung

Zwei Ausfälle beim Heimrennen von Ducati in Imola waren für Chaz Davies ein herber Rückschlag. Nun hofft der Brite auf den grossen Wurf in Donington Park.

Ausgerechnet beim umjubelten Comeback von Davide Giugliano (Plätze 3 und 4) und ausgerechnet beim Heimrennen von Ducati in Imola sah Chaz Davies in beiden Superbike-Läufen nicht das Ziel. Technische Defekte zwangen den Waliser, der in Aragón den ersten Ducati-Sieg seit Magny-Cours 2012 einfahren konnte, zweimal zur Rennaufgabe.

Auch im Hinblick der Gesamtwertung war das Meeting in Italien eine Katastrophe: Nach Assen lag Davies als WM-Dritter 17 Punkte hinter dem Zweitplatzierten Leon Haslam (Aprilia), nach Imola rutschte er hinter Tom Sykes (Kawasaki) auf Rang 4 ab und liegt nun 30 Punkte hinter Haslam.

«Imola war ein totales Desaster», blickt der 28-Jährige zurück. «Wir brauchen noch ein paar Fortschritte. Ich bin zwar schon recht glücklich mit der Panigale, hier und da brauchen wir aber noch Verbesserungen. Ich denke aber, dafür werden wir noch etwas Zeit benötigen.»

In Donington Park würde Davies die Schmach von Imola gerne vergessen machen. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht. «Ich bin aufgeregt, das ist mein Heimrennen. Dort werde ich viel Unterstützung erfahren:Von Fans, Freunden und meiner Familie», sagt der Ducati-Pilot. «Wobei die Strecke auch ihre Tücken hat, es vielleicht eine der schwierigsten Pisten im Kalender ist. Ein wenig so wie Assen, wo wir um den Sieg kämpfen konnten.»

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