Sylvain Barrier: WM-Comeback mit Pedercini Kawasaki

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Teammanager Lucio Pedercini (li.) mit Sylvain Barrier

Teammanager Lucio Pedercini (li.) mit Sylvain Barrier

Nach nur zwei Rennen hat BMW Italia dieses Jahr den Franzosen Sylvain Barrier wegen mangelnder Leistung entlassen. Nach einem Abstecher in den Superstock-1000-Cup kehrt er 2016 in die Superbike-WM zurück.

Nach den Rängen 15, 12, 14 und 13 auf Phillip Island und in Buriram wurde Sylvain Barrier von BMW Italia vor die Türe gesetzt. «Sylvains Kommentare waren in Buriram ziemlich wirr», kritisierte BMWs Entwicklungsingenieur Marc Bongers. «In den Trainings fuhr er okay, aber mit 50 sec Rückstand auf Rea durchs Ziel zu fahren, ist inakzeptabel. An seiner Fitness liegt es definitiv nicht.»

Vielmehr war Barrier nach einem schweren Autounfall und langer Rekonvaleszenzzeit nicht mehr der Alte.

Er schlug nach seiner Entlassung mit einem langen Interview gegenüber SPEEDWEEK.com zurück und ließ kein gutes Haar an BMW. Barrier unterschrieb daraufhin bei G.M. Racing Yamaha für den Superstock-1000-Cup und wurde Michelin-Testfahrer. Trotz gutem Material markiert Rang 10 in Imola sein bestes Saisonergebnis.

2016 kehrt der 27-Jährige in die Superbike-WM zurück und wird wie bei uns angekündigt für Pedercini Kawasaki fahren. Das Team erhält Support der Federelemente-Spezialisten von Showa, welche auch das Werksteam mit Weltmeister Jonathan Rea und Tom Sykes ausrüsten.

«Dieses Projekt soll die Evolution des Teams aus vielerlei Sicht voranbringen – sowohl im organisatorischen Management, als auch bei der Technik, besonders der Elektronik», hielt Teammanager Lucio Pedercini fest. «Wir wollen in kürzester Zeit ein Referenzpunkt für Fahrer sein, die an die Spitze der Superbike-WM wollen und fangen dabei mit jemandem an, der mich schon immer beeindruckt hat – Sylvain Barrier.»

Der Franzose, 2012 und 2013 Superstock-1000-Champion, freut sich über das Vertrauen: «Aufgrund zweier schlimmer Unfälle habe ich die schwerste Zeit meiner Karriere hinter mich gebracht. Durch die erzwungene Pause konnte ich aber wieder vollständig genesen und positive Energie sowie den Willen zum Rennsport finden. Ich werde in der Superbike-WM wieder angreifen. Mit einem Team mit einer freundlichen, leidenschaftlichen und professionellen Atmosphäre. Wir werden mit Kawasaki Großes erreichen.»

Barrier wird noch dieses Jahr in Spanien testen. Wer sein Teamkollege wird, ist bislang unklar.

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