Seitenwagen-WM

Michael Grabmüller konzentriert sich wieder auf WM

Von - 21.11.2012 07:30

Michael Grabmüller holt sich für nächstes Jahr einen Landsmann ins Boot und konzentriert sich auf die Seitenwagen-WM. Auch ein Start bei der Tourist Trophy steht am Plan.

Mit seinem Sieg beim abschliessenden IDM-Lauf in Hockenheim zeigte Michael Grabmüller, dass heuer einiges möglich gewesen wäre. Aber neben zwei dritten Plätzen in Oschersleben und auf dem Sachsenring kosteten technische Defekte an seiner LCR Kawasaki weitere gute Resultate. Erst gegen Ende der Saison konnte man die thermischen Probleme am Kawasaki-Motor in den Griff bekommen. In der Seitenwagen-Weltmeisterschaft lief es für den Wiener etwas besser. Nach zehn Rennen durfte sich Grabmüller über den siebenten Gesamtrang freuen.

Im nächsten Jahr konzentriert sich der 39-Jährige auf die Weltmeisterschaft, ein Start in der IDM kommt höchstens noch beim Heimrennen auf dem Red Bull Ring in Frage. «Mit Manfred Wechselberger werde ich ein rein österreichisches Team bilden. Wir haben heuer bereits zwei WM-Läufe absolviert und ganz gut harmoniert. Er ist ein hervorragender Passagier, das einzige Manko ist bei den langen WM-Distanzen noch seine Fitness. Er hat versprochen über die Wintermonate daran zu arbeiten. Wenn alles nach meinen Vorstellungen klappt, sollte die eine oder andere Podiumsplatzierung möglich sein.»

Bereits heuer wollte Michael Grabmüller nach 2010 und 2011 zum dritten Mal an den Rennen zur Tourist Trophy teilnehmen. Doch das Vorhaben scheiterte, weil sich kein Beifahrer für diese heikle Aufgabe fand. «Mein Stammbeifahrer war leider beruflich verhindert und alle anderen mit der nötigen Erfahrung waren schon anderweitig vergeben. Auf der Isle of Man braucht man unbedingt einen Mann an seiner Seite, auf den man sich blind verlassen kann, ansonsten wird es zu gefährlich.»

2013 möchte der Wiener einen neuerlichen Versuch wagen. Um sich optimal vorzubereiten, wird Grabmüller Weihnachten und den Jahreswechsel auf der Isle of Man verbringen. «Über den Veranstalter habe ich ein günstiges Quartier bekommen. Mit dem Auto werde ich so viele Runden wie möglich drehen, um mir den Streckenverlauf einzuprägen. 2011 hatte ich ja kein Leistungs-, sondern ein Orientierungsproblem. Vielleicht treffe ich mich auch mit Tim Reeves. Er hat mir Hilfe angeboten, die ich natürlich gerne annehme und auch Klaus Klaffenböck werde ich anrufen. Er lebt ja auf der Insel und hat als dreimaliger TT-Sieger einen unschätzbaren Erfahrungsschatz.»
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