Imola, Superpole: Krummi überragend in Rekordzeit!

Von Kay Hettich
Supersport-WM
Randy Krummenacher fuhr Pole-Rekord

Randy Krummenacher fuhr Pole-Rekord

Randy Krummenacher drückte der Superpole-Session der Supersport-WM in Imola seinen Stempel auf. Während Jules Cluzel, Thomas Gradinger und Chris Stange stürzten, stellte der Schweizer einen neuen Pole-Rekord auf.

In den freien Trainings fuhr Assen-Sieger Federico Caricasulo die Bestzeit, doch in der Superpole gab zuerst sein Bardahl Evan Bros Teamkollege Randy Krummenacher die Pace vor und führte die Zeitenliste nach zehn Minuten an. Gut unterwegs in der Anfangsphase auch Thomas Gradinger (Kallio Yamaha) und Jules Cluzel (GMT94). Überraschend stark auch Kawasaki-Pilot Hikari Okubo, der bei Halbzeit die dritte Position belegte.

Dann sorgte Caricasulo zehn Minuten vor dem Ende in 1:50,671 für eine erstaunliche Rundenzeit und setzte sich an die Spitze, 0,5 sec vor Krummenacher (2.) und Cluzel (3.). Gradinger (5.) verlor eine volle Sekunde auf den Italiener.

Zur Erinnerung: In der Superpole der Supersport-WM kommt kein Qualifyer-Reifen zum Einsatz. Der Pole-Rekord von 1:50,404 min stammt noch von Sam Lowes aus der Saison 2013.

In den letzten fünf Minuten gingen alle Piloten noch einmal auf die Piste. Während sich Gradinger in 1:51,329 min vorbei an Okuba auf Platz 4 verbesserte, stürzte Cluzel beim Herausbeschleunigen aus der Schikane vor dem Zielstrich – der Franzose blieb auf Startplatz 3. Auch Gradinger konnte sich wegen eines Aurutschers nicht weiter verbessern und blieb Vierter.

Dann der überragende Auftritt von Randy Krummenacher: In 1:50,239 min brannte der WM-Leader eine perfekte Runde und einen neuen Pole-Rekord in den Asphalt! Nach Assen ist es die zweite Pole-Position in Folge für den Zürcher.

Die erste Startreihe besteht somit aus Krummenacher, Caricasulo und Cluzel, Reihe 2 aus Gradinger, Okubo und Raffaele De Rosa mit der besten MV Agusta.

Maria Herrera qualifizierte sich als 15. für das morgige Rennen.

Imola ist kein gutes Chris Stange. Der Sachse im italienischen Lorini-Team stürzte mit seiner Honda im dritten Training und rutschte in der Superpole bereits auf seiner ersten Runde aus. Der 20-Jährige erreichte am Ende nur Startplatz 25 mit 5,6 sec Rückstand.

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