Fix: Ana Carrasco fährt 2019 im Kawasaki-Werksteam

Von Kay Hettich
Supersport-WM 300
Ana Carrasco absolviert eine weitere Saison in der Supersport-WM 300 – als Werkspilotin

Ana Carrasco absolviert eine weitere Saison in der Supersport-WM 300 – als Werkspilotin

Dass SSP300-Weltmeisterin Ana Carrasco bei Kawasaki bleiben wird, stand schon seit Monaten fest. Nun wurde bekannt gegeben, in welchem Team: Die Spanierin wird in das offizielle Werksteam integriert.

Am späten Mittwochabend deutete Ana Carrasco in sozialen Medien an, dass in Kürze mit der Bekanntgabe ihrer Zukunft zu rechnen ist. Vor wenigen Minuten war es soweit: erwartungsgemäß absolviert die flotte Spanierin mit Kawasaki eine weitere Saison in der Supersport-WM 300.

Dennoch ist es eine Beförderung: 2018 erkämpfte Carrasco ihren WM-Titel im Kundenteam des ehemaligen Rennfahrers David Salom, für die kommende Saison wird sie Teamkollege des vierfachen Superbike-Weltmeisters Jonathan Rea und dessen neuen Teamkollegen Leon Haslam.

Das hinter dem Werksauftritt stehende Provec-Team (Sitz in Barcelona) half der 21-Jährigen bereits bei der Bewältigung des gewaltigen Medien-Rummels, den sie als erste weibliche Weltmeisterin in einer Solo-Klasse ausgelöst hatte.

Für Kawasaki ist Carrasco allein wegen des öffentlichen Interesses, und das auch von Medien außerhalb der Rennsport-Szene, ein Glücksgriff. «Nach der Beharrlichkeit und Entschlossenheit von Ana in der vergangenen Saison hatten wir keine andere Wahl, als ein auf sie zugeschnittenes Projekt aufzustellen. Wir wollen ihr helfen, ein Vorbild für alle Frauen zu sein», meinte Teammanager Guim Roda. «Wir waren moralisch verpflichtet, dieses Projekt auf die Beine zu stellen. Es ist eine sehr große Verantwortung, die Ergebnisse des letzten Jahres zu wiederholen.»

Provec wird rund um Carrasco ein Team aufbauen, das sich mit ihr voll auf die anstehende Titelverteidigung konzentrieren kann. «Ich freue mich total, mit Kawasaki und der Ninja 400 weiterzumachen», sagte Carrasco. «Trotz der vielen PR-Events habe ich in den vergangenen Monaten daran gearbeitet, für 2019 das bestmögliche Paket zu finden. Mit der Startnummer '1' auf meinem Bike wird der Druck extrem hoch sein. Wir müssen abwarten, ob wir wieder auf dem hohen Niveau fahren werden.»

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