Spring Creek: James Stewart nutzt Gunst der Stunde

Von Greg Brown
US-Motocross 450

Erstmals in dieser Saison heisst in der US-450-ccm-Meisterschaft der Tagessieger nicht Ryan Villopoto oder Ryan Dungey. James Stewart rang Trey Canard nieder.

Wie in der 250-ccm-Klasse mit Ken Roczen musste in Spring Creek auch bei den 450ern der Gesamtleader einen Sturz hinnehmen. Saisondominator Ryan Villopoto erwischte es ebenfalls im ersten Lauf, aber im Gegensatz zum Deutschen konnte der Kawasaki-Pilot das Rennen fortsetzen und sich noch Rang 6 sichern. Der Patzer blieb aber ohne grosse Folgen, denn Titelrivale Ryan Dungey (KTM) kam nur einen Rang vor Villopoto ins Ziel. Dungey war auf der Jagd zu einem Top-3-Platz, als ihm die Kette runtersprang. Rund 20 sec zerrannen, bis der KTM-Werkspilot seine 450 SX-F wieder fahrbereit hatte.

Deshalb wurde für einmal in dieser Saison der Kampf um den Sieg ohne die beiden Ryan ausgetragen. James Stewart nutzte die Gunst der Stunde, rang in einem atemberaubenden Duell Trey Canard (Honda) nieder und holte den Laufsieg.

Im zweiten Durchgang zeigte Dungey, dass er ohne die technischen Probleme durchaus sein Heimrennen zum sechsten Mal in Folge hätte gewinnen können. Der KTM-Pilot siegte im zweiten Lauf und durfte sich seinen Fans als Tagesdritter doch noch auf dem Podest zeigen.

James Stewart: Weitere Siege als Motor für 2014?

Trey Canard erzielte zum zweiten Mal an diesem Tag Rang 2. Der Honda-Fahrer bezwang diesmal Stewart, aber dem Champion von 2008 reichte die dritte Position für seinen ersten Tagessieg in dieser Saison. «Heute hat alles zusammengepasst», atmete der Yoshimura-Suzuki-Star auf. «Das waren wahrscheinlich die zwei härtesten Läufe seit letztem Jahr. Wir arbeiten bereits am nächsten Jahr, jedes kleine bisschen kann dabei helfen. Ich will diese Saison zu Ende bringen und wenn möglich noch einige Siege mehr holen, um das Momentum in die neue Saison rüberzunehmen.»

In der Gesamtwertung führt Villopoto drei Runden vor Schluss weiterhin mit komfortablen 34 Punkten Vorsprung auf Titelverteidiger Dungey.

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