US-Supercross
Neues AMA-Strafregister soll in den USA für mehr Sicherheit sorgen
Die US-Piloten sind ab diesem Jahr mit einem neuen Strafpunkteregister konfrontiert. Strafpunkte verfallen erst nach einem Jahr. Damit will die AMA für fairen Wettkampf und mehr Sicherheit sorgen.
Am kommenden Wochenende beginnen im Angel Stadium von Anaheim die US-Supercross-Meisterschaften, bei denen neue AMA-Regeln zum Einsatz kommen. Kernbestandteil der Neuregelungen ist ein Strafpunktesystem, bei dem Strafen nicht nur Auswirkungen auf das eigentliche Rennen, sondern auf die gesamte Saison haben können.
Bei Flaggenmissachtung, aggressiver Fahrweise, zu lautem Motorrad oder bei grober Fahrlässigkeit werden den Fahrern Strafpunkte auf ihre Lizenz verhängt, vergleichbar mit dem in Deutschland bekannten 'Flensburger Punktesystem'. Die Strafpunkte verfallen erst nach einem Jahr. Wer also schon im Supercross Strafpunkte kassiert, wird diese bis zu den Motocross-Meisterschaften und den SMX-Playoffs nicht mehr los.
Sobald ein Fahrer fünf Punkte auf seinem Strafregister hat, erhält er zunächst eine schriftliche Verwarnung. Bei 10 Punkten wird er für das nächste Rennen mit dem Start vom letzten Gate-Pick bestraft. 15 Strafpunkte führen zu einem Abzug von 10 Meisterschaftspunkten und zu einer Geldstrafe. Dabei wird der Strafpunktbestand auf 5 zurückgesetzt. Sollte der Fahrer danach erneut 15 Strafpunkte erreichen, werden Punktabzüge und Geldstrafen weiter erhöht. Erst 365 Tage nach dem ersten Verstoß verfallen die Strafpunkte wieder.
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