Finnland – Latvala setzt sich ab

Von Toni Hoffmann
WRC
Latvala fliegt seinen Verfolgern davon

Latvala fliegt seinen Verfolgern davon

Jari-Matti Latvala hat sich bei seinem finnischen Heimspiel in der Rallye-WM etwas von seinen Verfolgern abgesetzt.

[*Person Jari-Matti Latvala*] folgt beim finnischen Schotter-Grand Prix den Spuren seiner Rallye-Vorfahren, den fliegenden Finnen. Im Ford Focus hat sich der letztjährige Finnland-Dritte nach 14 von 19 Prüfungen weiter von seinen Citroën-Verfolgern abgesetzt. Sein neuer Verfolger ist [*Person Sébastien Ogier*], der im offiziellen Citroën C4 22,5 Sekunden hinter ihm lag. Citroën-Privatier [*Person Petter Solberg*] fiel auf der 13. Prüfung vom zweiten auf den dritten Rang (Rückstand: 28,6 Sekunden) zurück. [*Person Sébastien Loeb*] verlor trotz einer Tagesbestzeit etwas an Boden und rangierte mit einem Rückstand von 33,1 Sekunden auf der vierten Position vor seinem Citroën-Partner [*Person Dani Sordo*].

«Momentan läuft es ganz gut. Wir machen keine grösseren Fehler. Vielleicht war ich an manchen Stellen auch etwas zu aggressiv», meinte Latvala. «Die Pisten sind ziemlich trocken. Das ist aber nicht gut für uns, weil der Schotter dann zu lose ist.»

Für die Schlagzeilen im Citroën-Lager sorgte erneut [*Person Kimi Räikkönen*]. Er beendete die erste Etappe auf dem achten Platz. Auf der ersten der acht Samstag-Entscheidungen ging bei ihm mal wieder der Gaul durch. Zwei Kilometer nach dem Start der zwölften Prüfung warf er seinen Citroën ins Unterholz. Er musste lange warten, bis Zuschauer ihn befreiten. Neun Minuten kostete ihn diese Aktion. Auf der nächsten Prüfung verlor er wegen eines beschädigten Stossdämpfers und des zerstörten Frontspoilers sowie zweier Reifenschäden weitere drei Minuten. Weil er aber nur ein Ersatzrad an Bord hatte, kam er mit nur drei intakten Reifen ins Ziel dieser Prüfung. Mit mehr als 15 Minuten Verlust stürzte der Formel 1-Weltmeister von 2007 auf den 40. Platz ab.

Hingegen scheint der WM-Heimkehrer [*Person Juha Kankkunen*] wieder wohl zu fühlen. Der vierfache Titelgewinner behauptete im Stobart-Ford Focus seinen siebten Platz (Rückstand: 4:46,7 Minuten).

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