Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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21:00 Uhr in Le Mans, sechs Stunden sind gefahren und langsam setzt die Abenddämmerung ein. Die fünfte und sechste Rennstunde verlief trocken, zwei Safety-Car-Phasen, um Trümmerteile auf der Strecke zu beseitigen, bremsten allerdings das Rennen. Mit dem Beginn der Dämmerung zieht Audi das Tempo deutlich an.
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An der Spitze liegen weiterhin die Vorjahressieger Lotterer/Fässler/Treluyer (Audi), 36 Sekunden dahinter folgen zur Sechs-Stunden-Marke Kristensen/McNish. Die Toyota haben etwas den Anschluss verloren, allerdings liegen beide TS030 von Wurz/Lapierre/Nakajima und Davidson/Sarrazin/Buemi weiterhin in der Führungsrunde. Lagen Audi und Toyota in der fünften Stunde von den Rundenzeiten gleich auf, fahren die R18 e-tron quattro nun permanent drei bis vier Sekunden schneller als die japanische Konkurrenz. Durch die Safety-Car-Phasen konnte Toyota bisher auch noch keinen Vorteil aus der grösseren Reichweite ziehen.
An der Spitze der LMP2-Klasse tobt mittlerweile ein Dreikampf. Rusinov/Martin/Conway haben im G-Drive-Oreca-Nissan die Spitze vor dem im ersten Rennviertel führenden OAK-Morgan-Nissan von Pla/Heinemeier Hansson/Brundle übernommen, nachdem Heinemeier Hansson einen harten, aber folgenloser Kontakt mit den Leitplanken in den Porsche-Kurven hatte. Auf dem dritten Rang lauert der Jota-Zytek-Nissan von Luhr/Turvey/Dolan.
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Ein Fest ist die GTE-Pro-Klasse: Die ersten drei, die beiden Werks-Aston Martin von Makowiecki/Senna/Bell und Mücke/Turner/Dumbreck sowie der Werks-Porsche 911 RSR von Lieb/Lietz/Dumas liegen nur durch drei Sekunden voneinander getrennt an der Spitze. Der zweite Werks-Porsche mit Bergmeister/Pilet/Bernhard liegt mit zwei Minuten Rückstand an vierter Stelle. Sowohl die AF Corse-Ferrari wie auch die im Rennen etwas erstarkten Corvette spielten bisher an der Spitze der GTE-Pro-Klasse keine Rolle.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Bei den GTE-Am liegt der AF Corse-Ferrari von Perrazini/Case/O´Young vor dem Proton-Porsche von Ried/Ruberti/Roda.
Erster offizieller Ausfall in den Le Mans nach einem technischen Defekt ist in diesem Jahr der Lotus T128 von Bouchut/Rossiter/Weeda.
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