Le Mans, 20h: Schrecksekunde bei Audi

Von Oliver Runschke
24h Le Mans
Audi fährt einer Doppelführung entgegen

Audi fährt einer Doppelführung entgegen

Audi fährt vier Stunden einer Doppelführung in Le Mans entgegen, da der schnellste Porsche 919 auf Rang zwei mit Problemen kämpft.

Vier Stunden vor dem Rennende in Le Mans deutet alles auf einen weiteren Audi-Sieg bei den 24h von Le Mans hin. Kristensen/Di Grassi/Gené liegen im Audi R18 e-tron quattro mit einer Runde Vorsprung vor dem #20 Porsche 919 Hybrid von Webber/Bernhard/Hartley. Der Porsche ist für Audi allerdings keine Gefahr, denn Webber/Bernhard/Hartley kämpfen seit einigen Stunden mit der Bremsbalance und verlieren drei bis fünf Sekunden auf den führenden R18. Sechs Minuten nach passieren der 20-Stunde-Marke dann ein Schrecksekunde bei Audi: Kristensen stoppt im führenden R18 kurz am Ausgang der ersten Schikane, macht einen Elektronikreset. Der Däne verliert 30 Sekunden, kann die Fahrt aber fortsetzen. 

Audi hat gute Chancen auf einen Doppelsieg, denn Lotterer/Fässler/Treluyer liegen im zweiten R18 auf Rang drei und holen rapide auf den #20 Porsche auf. Der zweite Porsche 919 (#14, Lieb/Jani/Dumas) läuft problemlos, liegt aber nach Problemen mit der Benzinpumpe zehn Runden zurück auf Rang fünf hinter dem verbliebenen #8 Toyota von Davidson/Buemi/Lapierre.

Gommendy/Badey/Thiriet haben im #46 Ligier-Nissan die Führung in der LMP2-Klasse übernommen nachdem der #35 Ligier-Nissan von Brundle/Shulzhitskiy/Mardenborough zwei Runden nach einem Technikdefekt in der Box verloren hat. Genau zur 20-Stunden-Marke muss Gommendy seinen Ligier mit einem Reifenschaden an die Box bringen. René Rast liegt auf Rang fünf in der LMP2 im Loeb-Oreca-Nissan.

In der GTE-Pro mittlerweile eine Vorentscheidung zugunsten von Ferrari gefallen. Ein packendes Duell zwischen Gianmaria Bruni (#51 Ferrari) und Bruno Senna (#97 Aston Martin) endete, als Senna nach Flüssigkeitsverlust an der Servolenkung an die Box musste und fünf Runden verlor. Holzer/Makowiecki/Lietz sind im Porsche 911 RSR Zweite vor der schnellsten Corvette (Magnussen/Garcia/Taylor).

Aston Martin führt weiterhin in der GTE-Am mit Thiim/Poulsen/Heinemeier Hansson (#95) vor dem #88 Proton-Porsche 911 RSR mit Ried/Bachler/Al Qubaisi.

Der Stand nach 18 Stunden:

1. Kristensen/Di Grassi/Gené (#1 Audi R18 e-tron quattro) 
2. Webber/Bernhard/Hartley (#20 Porsche 919 Hybrid) 
3. Lotterer/Fässler/Treluyer (#2 Audi R18 e-tron quattro)
4. Buemi/Davidson/Lapierre (#8 Toyota TS040) 
5. Lieb/Jani/Dumas (#14 Porsche 919 Hybrid)
6. Heidfeld/Beche/Prost (#12 Rebellion-Toyota)
7. Gommendy/Badey/Thiriet (#46 TDS-Ligier-Nissan) 1. LMP2
8. Brundle/Mardenborough/Shulzhitskiy (#35 Oak-Liger-Nissan) 2. LMP2
9. Turvey/Dolan/Tincknell (#38 Jota-Zytek-Nissan) 3. LMP2
10. Panciatici/Loup-Chatin/Webb (#36 Signatech-Alpine-Nissan)

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