Moto3-Sensation: Österreich mit Leo Rammerstorfer zurück in der WM!
Es darf als Sensation bezeichnet werden: Als Ersatz für den verletzten Schweizer Noah Dettwiler fiel die Entscheidung von SIC58-Teamboss Paolo Simoncelli auf den Österreicher Leo Rammerstorfer.
Spektakuläre Nachrichten für alle deutschsprachigen Fans der Motorrad-WM: Einen Monat vor dem ersten Saisontest der Moto3 vermeldet das italienische Team Sic58 Squadra Corse die Verpflichtung von Leo Rammerstorfer für die Moto3-Saison 2026. In einer offiziellen Mitteilung der Mannschaft von Paolo Simoncelli heißt es: «Endlich ist es soweit: Für die Saison 2026 haben wir uns erneut entschieden, auf einen jungen Fahrer zu setzen, der hungrig und talentiert ist und eine große Zukunft vor sich hat. Wir sind bereit, unseren Teil beizutragen und Tag für Tag zusammenzuarbeiten, um ihm die besten Voraussetzungen zu bieten, sich zu entwickeln und sein wahres Potenzial zu zeigen. Wir freuen uns, dich auf deiner Reise zur Weltmeisterschaft zu unterstützen. Willkommen im Team, Leo Rammerstorfer!»
Der Österreicher erhält damit den Platz, der eigentlich für den Schweizer Noah Dettwiler vorgesehen war Der Eidgenosse hatte sich nach zwei erfolglosen Jahren bei CIP Racing mit Simoncelli im Spätsommer auf eine Zusammenarbeit für 2026 geeinigt. Doch dann ereignete sich im Oktober in Sepang der verheerende Unfall, der die Karriere Dettwilers mit lebensgefährlichen Verletzungen auf unbestimmte Zeit aussetzte.
Trotz einer erstaunlichen Erholung des jungen Baselers war es keine Überraschung, dass
Mit der Verpflichtung von Leo Rammerstorfer kehrt damit zumindest ein deutschsprachiger Rennfahrer zurück in das Fahrerlager der Motorrad-WM. Die Entscheidung für den 21-Jährigen fiel aufgrund seiner Leistungen sowohl im Red-Bull-Rookies-Cup als auch in der Junioren-WM der Moto3. Zwar setzte sich Rammerstorfer in beiden Serien noch nicht als Sieger in Szene, doch als regelmäßiger Gast in den Top 10 und mit jeweils vierten Rängen als bester Leistung ist das Talent des Linzers bewiesen.
Fakt ist auch: Im Januar 2026 sind die vermeintlich aussichtsreichsten Moto3 längst vor Transfermarkt. Mit Brian Uriarte, Marco Morelli, Jesús Rios, Rico Salmela, Hakim Danish, Veda Pratama, Zen Mitani und Casey O’Gorman schafften für 2026 gleich acht weitere Youngster den Aufstieg.
Dass Leo Rammerstorfer ein WM-Kandidat ist, das wusste auch bereits Moto3-Teamchef Peter Öttl. Der Bayer verpflichtete den Österreicher mit dessen Start im Red-Bull-Rookies-Cup für das Intact-GP-Juniorenprogramm 2023. Doch nach nur einem Jahr fiel das Engagement Budgekürzungen durch den Ausstieg von Husqvarna zum Opfer.
Rammerstorfer gelang es, seinen Einsatz in der
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