24h Le Mans, 10h: Zwei Porsche jagen zwei Audi

Von Oliver Runschke
24h Le Mans
Der #19 Porsche 919 ist schnell unterwegs

Der #19 Porsche 919 ist schnell unterwegs

Nach zehn Stunden hat Audi vier Sekunden Vorsprung vor Porsche. Die ersten vier trennen nur 100 Sekunden. Toyota abgeschlagen. Mücke-Aston Martin ausgeschieden.

Zehn Stunden sind bei den 24h von Le Mans gefahren und der #7 Audi R18 von Lotterer/Fässler/Treluyer führt mit gerade einmal vier Sekunden Vorsprung vor Porsche. Die Verfolgerrolle hat der 919 Hybrid mit der #19 von Hülkenberg/Tandy/Bamber übernommen, nachdem sich der #17 Porsche von Webber/Bernhard/Hartley eine 60-Sekunden-Strafe nach Überholen unter gelber Flagge eingefangen hat und nun auf Rang vier liegt. Je nach Boxenstopprhythmus wechselt sich der führende #7 Audi mit dem #19 Porsche ab, in dem Hülkenberg bei seinem ersten Rennen in der Nacht einen starken zweiten Dreifachstint hingelegt hat, nachdem sein Einsatz am Start eher bescheiden war. Die vier Audi und Porsche auf den ersten Platzen trennen lediglich 100 Sekunden.

Erstaunlich: Alle Werks-LMP1 von Porsche, Audi und Toyota laufen bisher ohne mechanische Defekte, was man von NIssan nicht behaupten kann. Die #21 (Matsuda/Shulzhitskiy/Ordonez) ist mittlerweile auf der Strecke liegen geblieben, die #22 (Tincknell/Krumm/Buncombe) steht nach dem Überfahren eines Trümmerteils mit Frontschaden in der Box, nur die #23 (Pla/Mardenborough/Chilton) rollt noch mit großem Rückstand nach mehreren Reparaturstopps abgeschlagen auf den hinteren Rängen.

Toyota kann sich den Traum von Sieg in diesem Jahr abschminken, die Japaner zeigen bisher eine verhaltene Performance und brauchen mehr als zwei Wunder, damit noch etwas vorwärts geht. Wurz/Sarrazin/Conway in der #2 liegen mit drei Runden Rückstand auf Rang sieben.

Die LMP2-Spitze ist unverändert mit den beiden Oreca-Coupés von KCMG und TDS vor dem #26 Oak-Ligier-Nissan.

Aston Martin muss in der GT-Klasse eine herbe Schlappe einstecken. Das Top-Auto, die #97 von Mücke/Turner/Bell hat mal wieder Pech, Turner rollte in der neunten Stunde in Führung liegend aus. Das Schwesterauto mit der #99 von Stanaway/Rees/MacDowall sprang in die Bresche und führt nun vor der #64 Corvette (Gavin/Milner/Taylor), dem #91 Porsche (Lietz/Christensen/Bergmeister) und dem #51 Ferrari (Bruni/Vilander/Fisichella)

Der Stand nach zehn Stunden:

1. #7 Audi R18 e-tron quattro (Lotterer/Fässler(Treluyer)
2. #19 Porsche 919 Hybrid (Hülkenberg/Tandy/Bamber)
2. #9 Audi R18 e-tron quattro (Rast/Bonanomi/Albuquerque)
4. #17 Porsche 919 Hybrid (Webber/Bernhard/Hartley)
5. #18 Porsche 919 Hybrid (Jani/Lieb/Dumas)
6. #8 Audi R18 e-tron quattro (Di Grassi/Duval/Jarvis)
7. #2 Toyota TS040 (Wurz/Sarrazin/Conway)
8. #1 Toyota TS040 (Davidson/Buemi/Nakajima)
9. #13 Rebellion R-One AER (Kraihamer/Imperatori/Abt)
10. #47 KCMG-Oreca-Nissan (Bradley/Howson/Lapierre), 1. LMP2

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