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Bergrennen Landshaag: Findet die Rekordjagd dieses Jahr ihre Fortsetzung?
Im Vorjahr setzte David Datzer in Landshaag neue Maßstäbe. Er blieb als erster Pilot unter der 1:09-Minuten Schallmauer. Wer kann diese Fabelzeit bei der diesjährigen Veranstaltung unterbieten?
Road-Racing
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Lange stand der Streckenrekord von Karl Truchsess, den er 2003 mit 1:12,752 Minuten wie ein Fels in der Brandung. Niemand hielt es damals für möglich, dass man das 3620 Meter lange Asphaltband schneller bewältigen kann, doch 2009 gelang es August Laus einige Zehntelsekunden abzuzwacken und nur zwei Jahre danach schaffte Heli Schleindlhuber erneut eine Verbesserung. Sein Rekord von 1:12,049 kratzte hart an der 1:11-Minuten-Marke.
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Das epische Zweikampf zwischen Wolfgang Gammer und Andreas Gangl, die auf der Strecke zwar erbitterte Konkurrenten, die im wahren Leben aber eine tiefe Freundschaft verband, beförderte die Rekordjagd auf ein neues Level. Gammer, der 2018 die Berg-Europameisterschaft der Klasse Superbike gewann, legte 2015 vor. Aber auch er scheiterte mit 1:12,014 knapp an der magischen Schallmauer. Fabelzeit für die Ewigkeit?
Im Jahr darauf war es endlich soweit. Mit besten Bedingungen waren die Voraussetzungen gegeben, um einen neuerlichen Angriff auf die 1:11-Minuten-Marke zu unternehmen und tatsächlich schaffte Gangl eine Zeit, die nicht einmal von ihm selbst für möglich gehalten wurde. Im ersten Lauf blieb der Zeiger der Stoppuhr bei 1:09,940 Minuten stehen. Kein Wunder, wenn die begeisterten Zuseher von einer Fabelzeit für die Ewigkeit sprachen.
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Rekorde sind da, um gebrochen zu werden. Eine Weisheit, die vor allem im Sport seine Gültigkeit hat. Nicht nur die Rekordkulisse an Zuschauern, auch das prächtige Wetter sorgte unter den Fahrern im Vorjahr für zusätzliche Motivation. Von seinen Gegnern angestachelt und nachdem ihn Andreas Gangl den einen oder anderen wertvollen Tipp mit auf die Reise gegeben hatte, bestätigte David Datzer mit 1:08,795 die Richtigkeit des Leitspruches.
Was den meisten Zusehern, aber auch vielen Medienvertretern verborgen blieb, auch der Rekord für die Klasse Supersport, der vom Italiener Francesco Curinga gehalten wurde, hielt den Angriffen nicht stand und wurde an diesem denkwürdigen 13. April 2025 von Alexander Kastenhuber pulverisiert. Mit seiner Zeit von 1:12,897 war die neuntschnellste des Tages. Er ließ damit die meisten Piloten auf ihren 1000-ccm-Geschoßen hinter sich.
Für neuen Streckenrekord alles angerichtet
Die L1507 zwischen Landshaag und St. Martin im Mühlkreis ist eine in dieser Region am stärksten frequentierte Straße. Beinahe 10.000 Verkehrsbewegungen täglich wurden bei einer Verkehrszählung notiert, dementsprechend mitgenommen präsentierte sich im Vorjahr die Fahrbahnoberfläche. Vor allem die teils tiefen Spurrillen waren jahrelang Gesprächsthema im Fahrerlager.
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Dieses Jahr erwartet die Aktiven – auch sieben Damen und damit so viele wie nie zuvor stellen sich dieses Jahr der Herausforderung – eine perfekte Strecke. Im vergangenen Jahr wurde eine neue Asphaltdecke aufgebracht, die den Teilnehmern vom Ortsteil Himmelreich bis zur Ortausfahrt eine noch schnellere Linie ermöglichen sollte. Jetzt muss sich nur noch der Wettergott gnädig zeigen, damit die Rekordjagd weitergehen kann.
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