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Kawasaki räumte bei Sportbike-Premiere ab: Sieger Veneman kennt die Gründe
Der erste Event der neuen Sportbike-WM in Portimao bot besten Sport und wir sahen fünf der sieben Hersteller auf Augenhöhe. Sonntagssieger Loris Veneman gewährt einen Blick hinter die Kulissen.
Sportbike-WM
Im Artikel erwähnt

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Matteo Vanucci eroberte mit einer Aprilia RS 660, optisch an das MotoGP-Werksbike aus Noale angelehnt, bei der Premiere der Sportbike-WM in Portimao die erste Pole-Position. In den Rennen sahen wir Kawasaki, Suzuki, Triumph, Aprilia und Honda auf Augenhöhe kämpfen, nur Yamaha und Kove lagen zurück. Bei diesen beiden Marken muss der Motorrad-Weltverband FIM an den Drehschrauben der Balance-Regel nachjustieren.
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Im ersten Rennen kamen die Top-9 innerhalb 1,232 sec ins Ziel, in Lauf 2 trennten die Top-6 winzige 0,258 sec. Trotz der enorm hohen Leistungsdichte gingen fünf der sechs Podestplätze an Kawasaki-Fahrer, lediglich Suzuki-Ass Ferre Fleerackers aus Belgien konnte als Dritter im ersten Rennen ebenfalls jubeln. Bemerkenswert: Kawasaki darf in der Sportbike-Klasse mit der ZX-6R Ninja mit Vierzylinder-Reihenmotor mit 636 ccm antreten, die auch in der Supersport-WM zum Einsatz kommt. Doch während die Maschine in der mittleren Hubraumkategorie über 140 PS hat, muss das Sportbike auf zirka 90 PS gedrosselt werden. Veneman: Sportbike viel näher an Supersport dran «Ich fahre eine Supersport-Maschine mit weniger Power», brachte es Sonntagssieger Loris Veneman gegenüber SPEEDWEEK.com auf den Punkt. «Diese Klasse ist an Supersport viel näher dran, als das bei den 300ern der Fall war. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Deshalb habe ich einen Schritt zurück in diese Klasse gemacht, um zwei Schritte nach vorne zu machen.»
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Eine Supersport-Maschine mit weniger Power.loris veneman
«Die Leute im Fahrerlager wissen, dass die Kawasaki eines der langsameren Bikes ist, was die Spitzengeschwindigkeit betrifft», betonte der Sohn von Ex-Rennfahrer und heutigem TV-Experten Barry Veneman. «Unser Bike wird so stark eingebremst, dass die Aprilia deutlich mehr Topspeed hat. Es ist aber auch schwierig, die Einstufung vorzunehmen, man darf nicht nur auf das Ergebnis schauen. Denn die Topfahrer jetzt lagen auch bei den 300ern vorne. Und die fuhren auch damals alle Kawasaki. Im Vergleich ist es so, dass mehr der Topfahrer auf einer Kawasaki als auf einem anderen Fabrikat sitzen.»
Hinzu kommt, dass Kawasaki-Teams wie MTM und ProDina über Jahre auch in der Klasse Supersport 300 tonangebend waren. Hoffnung auf gleichbleibende Einstufung Nach den ersten beiden Rennen in Portugal führen mit Antonio Torres, David Salvador und Veneman drei Kawasaki-Youngster die Weltmeisterschaft an. Am Wochenende 17.–19. April folgt für Veneman das Heimrennen in Assen, eine Vorhersage für den Saisonverlauf traut er sich nicht zu. «Das hängt davon ab, ob es dramatische Änderungen an den Einstufungen der Bikes geben wird», hielt der 19-Jährige fest. «Wenn es bleibt, wie es ist, dann ist das gut genug für mich. Ich habe gesehen, dass ich Rennen gewinnen kann, jetzt will ich natürlich mehr.»
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Start Nr
Runden
Zeit
Bestzeit
Punkte
01
Loris VenemanMTM Kawasaki
Loris Veneman
71
11
20:03,173
1:48,571
25
02
David SalvadorTeam ProDina Kawasaki XCI
David Salvador
38
11
+0,060
1:48,533
20
03
Antonio TorresTeam ProDina Kawasaki XCI
Antonio Torres
47
11
+0,094
1:48,514
16
04
Xavier ArtigasMTM Kawasaki
Xavier Artigas
34
11
+0,140
1:48,563
13
05
Elia BartoliniCM Triumph Factory Racing
Elia Bartolini
23
11
+0,182
1:48,920
11
06
Jeffrey BuisTrack & Trades Wixx Racing
Jeffrey Buis
6
11
+0,258
1:48,709
10
07
Diego PoncetRac41-Honda
Diego Poncet
36
11
+0,775
1:48,571
9
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Matteo VannucciRevo-M2
Matteo Vannucci
91
11
+1,425
1:48,400
8
09
Ferre FleerackersTrack & Trades Wixx Racing
Ferre Fleerackers
65
11
+1,427
1:48,708
7
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