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DTMKolumne
Fehlende Glücksbringer und unnötige Strafen
Auch wenn mir in Spielberg erneut das Pech treu blieb, werde ich mir keinen Glücksbringer zulegen. Die Strafen in der DTM? Sollten mit mehr Verstand ausgesprochen werden.
Im Artikel erwähnt

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SPEEDWEEK-com-Kolumnist Jamie GreenSPEEDWEEK-com-Kolumnist Jamie GreenFoto: Jerry Andre
SPEEDWEEK-com-Kolumnist Jamie Green© Jerry Andre
Ich hatte bereits an beiden ersten Rennwochenenden kein Glück, und das hat sich in Spielberg nahtlos fortgesetzt. Um ehrlich zu sein, war die Strafe im freien Training und die Rückversetzung um fünf Plätze mein Fehler. Im Qualifying habe ich Q2 um drei Hundertstelsekunden verpasst. Es ist alles sehr eng. BMW ist sehr stark, aber vor allem Audi und Mercedes sind auf Augenhöhe. Ohne die Probleme beim Boxenstopp wäre im Rennen Platz zehn oder elf möglich gewesen.
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Aber es ist witzig zu sehen, dass ich sogar dann Pech habe, wenn es eigentlich gut läuft. Das sind aber Dinge, die ich nicht kontrollieren kann. Deshalb muss ich das akzeptieren. Es bleibt mir nichts anderes übrig, als positiv zu denken und es weiter zu versuchen. Wir haben genügend Rennpace, so dass mit ein wenig Glück ein Platz vorne möglich ist. Das Pech für die gesamte Saison habe ich inzwischen definitiv aufgebraucht. Über die Strafen ist auch in Spielberg viel diskutiert worden. Meine Strafe im Training war gerechtfertigt, aber im Allgemeinen sollten sie mit mehr Menschenverstand ausgesprochen werden. Wenn ich zum Beispiel von der Strecke abkomme und Zeit verliere, sollte ich nicht noch zusätzlich bestraft werden. Das ist mir in Hockenheim passiert. Bei einer Gelbphase ist es sehr schwierig, den Abstand richtig einzuschätzen, die geforderte halbe Sekunde zu verlangsamen und dann nicht eineinhalb Sekunden zu verlieren. Außerdem blockiere ich so die Autos hinter mir, was nicht korrekt ist. Unsinnig ist die Regelung sowieso, denn wenn man Gelb in einem Sektor hat, und davon gibt es drei, schaut die Rennleitung nur auf die Sektorzeit.
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Ich könnte also mit Vollspeed an der Stelle, an der es gefährlich ist und die Flaggen geschwenkt werden, vorbeifahren, und am Ende des Sektors, wo es nicht mehr gefährlich ist, abbremsen und komme straffrei davon. Das ist sinnlos, denn die Idee dahinter ist ja, dass man dort langsamer fahren sollte, wo es gefährlich ist. Das sollte verbessert werden.
Für manche Fans sind die Rennen teilweise vielleicht etwas unübersichtlich. Ich würde es interessant nennen. Man hat verschiedene strategische Möglichkeiten, nicht zuletzt durch DRS und die Optionsreifen. Ich mag die neue Situation, auch wenn es eine Schande ist, dass man die Optionsreifen vor dem Rennen nicht testen kann.
Ich freue mich jetzt darauf, nach Monaco zurückzukommen und dort ein wenig Freizeit genießen zu können. Denn mein Urlaub in meiner Heimat England nach dem Rennen in Brands Hatch war eigentlich fast kein Urlaub, weil ich sehr damit beschäftigt war, Familie und Freunde zu besuchen. Ich war also nicht völlig im Entspannungsmodus. Und obwohl es vielleicht naheliegt: Ich habe keinen Glückbringer und auch wenn ich ihn möglicherweise im Moment gut gebrauchen könnte, werde mir auch in Zukunft keinen zulegen. Im Leben gibt es Hochs und Tiefs und es geht oft darum zu lernen. Und im Moment lerne ich.
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Jamie Green fährt seit 2005 in der DTM. Nach acht Jahren bei Mercedes wechselte der 29-Jährige vor der neuen Saison zu Konkurrent Audi. Green gelangen in der DTM bislang acht Siege, 2012 schaffte er als Gesamt-Dritter sein bestes Ergebnis. In dieser Saison schreibt Green regelmäßig bei SPEEDWEEK.de als Kolumnist.
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