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Motocross-WM in Frauenfeld: Auflauf der MXGP-Stars und Lokalhelden

Am kommenden Wochenende startet die Motocross-Weltmeisterschaft in Argentinien in die Saison 2026. Am 28. und 29. März wird dann der «MXGP of Switzerland» in Frauenfeld-Gachnang ausgetragen.

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Die Schweizer WM-Runde auf dem anspruchsvollen Schollenholz-Parcours wird die vierte Ausgabe der Neuzeit des Motocross Grand Prix der Schweiz sein, erstmals an einem so frühen Termin. Im Programm sind analog zum Vorjahr die beiden WM-Kategorien MXGP und MX2 und wieder die EM-Klassen EMX250 und EMX125.

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Karten wurden neu gemischt

Auf Grund von Marken-, Team- und Klassenwechseln des einen oder anderen Piloten ist in diesem Jahr für zusätzliche Spannung gesorgt. Die beiden Hauptdarsteller des letzten Jahres, der amtierende Weltmeister Romain Febvre aus Frankreich und der «Vize» Lucas Coenen aus Belgien, gehen erneut in Grün für das Kawasaki Racing Team MXGP bzw. in Orange für das Team Red Bull KTM Factory Racing an den Start.

Anders sieht es bei den beiden im vorigen Jahr auf Grund von Verletzungen unter Wert geschlagenen fünffachen Weltmeistern Jeffrey Herlings und Tim Gajser aus. So wechselte der seit 2009 zur KTM-Familie gehörende «The Bullet» aus den Niederlanden ins Honda-Werksteam und übernimmt dort den Platz des Slowenen Tim Gajser. «TiGa243» sucht hingegen im Monster Energy Yamaha Factory MXGP Team beim Hersteller mit den drei gekreuzten Stimmgabeln im Logo eine neue Herausforderung.

Starke Aufsteiger

Doch damit nicht genug. Nach ihren Erfolgen in der MX2-WM kommen in diesem Jahr der Franzose Tom Vialle (MX2-Weltmeister 2020 und 2022), der Italiener Andrea Adamo (2023) und der Niederländer Kay de Wolf (2024) neu in die Premium-Klasse MXGP. Vialle pilotiert bei seinem WM-Comeback nach drei Jahren in den USA im TEAM Honda Motoblouz SR Motul eine Honda, Adamo im Team Red Bull KTM Factory Racing nun eine größere KTM und de Wolf im Team Nestaan Husqvarna Factory Racing eine 450er-Husqvarna. Als Indiz, dass man auch sie in ihrem ersten MXGP-Jahr dem Kreis der Favoriten zurechnen sollte, dient Lucas Coenen. Er zeigte 2025 als damaliger Klassenneuling eindrucksvoll, wie man auf Anhieb ganz vorn mitfahren kann. Am Ende gelangen ihm mit sechs gewonnenen Grands Prix sogar die meisten Saisonsiege.

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«Es gibt in diesem Jahr eine Menge spannender Neuerungen, was das Fahrerfeld betrifft. Mit unserem Motocross-GP sind wir der erste in Mitteleuropa, sodass wir hoffen und glauben, dass auch viele internationale Fans nach Frauenfeld-Gachnang kommen, um live zu sehen, wie sich die neuen Fahrer-Bike-Konstellationen bewähren», ist der OK-Chef Willy Läderach bereits voller Vorfreude.

Die Schweizer Permanent-Starter

Gespannt darf man auch auf das Abschneiden der Schweizer Permanent-MXGP-Piloten Jeremy Seewer und Kevin Brumann sein. Der aus Bülach stammende Routinier bescherte in seinem ersten Jahr im noch jungen Ducati-Motocross-Werksteam diesem bei seinem Heim-Grand-Prix vor Jahresfrist den ersten Podestplatz und würde dies natürlich am vierten März-Wochenende gerne wiederholen. Seinen zehnten WM-Endrang möchte er hingegen verbessern.

Der noch bis zum 25. März 21-jährige Kevin Brumann aus Ehrendingen schaffte 2025 mit einem 9. Heat-Rang sein bisher bestes Einzelergebnis in der MXGP und will in diesem Jahr öfter in die Top-10 fahren. Für den ab dem zweiten Lauf dritten regelmäßigen MXGP-Fahrer aus der Schweiz, Nico Greutmann aus Merishausen, wird es in diesem Jahr vor allem darum gehen, nach seinem Aufstieg aus der EMX250, die er auf dem bemerkenswerten vierten Rang abschließen konnte, in der Premium-Kategorie zu lernen und Fuß zu fassen.

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Die Längenfelder-Jäger

In der «kleinen» WM-Klasse MX2 der bis zu 23-Jährigen mit 250-ccm-Maschinen tritt der Deutsche Simon Längenfelder im Team Red Bull KTM Factory Racing zur Titelverteidigung an. Diese wollen sein Teamkollege Sacha Coenen, der Zwillingsbruder von Lucas Coenen, der Südafrikaner Camden McLellan (Triumph Racing MX2 Factory Team) und der belgische Weltmeistersohn sowie -enkel Liam Everts (Nestaan Husqvarna Factory Racing) möglichst verhindern.

In der MX2-Kategorie sind auch in diesem Jahr keine Schweizer permanent am Start, aber beim MXGP of Switzerland am 28. und 29. März in Frauenfeld-Gachnang werden in allen Klassen wieder etlichen Piloten aus dem Kantonsstaat per Wildcard mit von der Partie sein.

Weitere Infos sowie Tickets für die Schweizer WM-Runde gibt es unter www.mxgp-switzerland.com.

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