Finn Wiebelhaus über den möglichen DTM-Aufstieg im Ford Mustang GT3
ADAC GT Masters-Titelträger Finn Wiebelhaus möchte in diesem Jahr mit dem Haupt Racing Team in die DTM aufsteigen. Der 19-jährige Hesse spricht dabei über die Hürden, die er dafür nehmen muss.
Die Förderung des ADAC wäre die Übernahme der Einschreibegebühr in die DTM, welche 134.000 € umfasst. Damit wäre Wiebelhaus, der in diesem Jahr erneut Mitglied des offiziellen Ford Racing Driver Development Teams ist, der erste Pilot, der durch die Förderung in die DTM aufsteigen würde. Elias Seppänen, der die Förderung 2024 als erster Fahrer gewann, wechselte nach seinem Titel im ADAC GT Masters in den asiatischen GT-Sport.
«Der ADAC hat schon eine gute Förderung auf die Beine gestellt», erklärt Wiebelhaus bei der Präsentation des Motorsport Team Germany gegenüber dem Motorsport-Magazin. «Es braucht aber zudem Sponsoren, die hinter einem stehen, wenn man das Geld nicht alleine aufbringen kann. Die DTM ist teuer und neben der sportlichen spielt auch die finanzielle Herausforderung eine Rolle. Das ist leider Teil des Motorsports, aber dafür ist es die beste Sportart der Welt.»
ADAC wäre Aufstieg sehr gelegen
«Uns wäre sehr daran gelegen», bestätigte ADAC-Motorsportchef Thomas Voss, dass der ADAC sehr am Aufstieg von Wiebelhaus aus dem ADAC GT Masters in die DTM interessiert wäre. «Auch bei den anderen Fahrern hat es nie am Talent gelegen. Es ging immer nur um das Budget.»
Gefördert wird Wiebelhaus von Manuel Reuter, dem 1996er ITC-Champion und zweifachen Gesamtsieger der 24h Le Mans. «Wir arbeiten daran, Finn in die DTM zu bringen. Es ist aber ein harter Weg, der viel Geld kostet», so die DTM-Legende.
Wiebelhaus über Vaterfigur Manuel Reuter
«Ich habe mit 17 Jahren bei HRT begonnen und da brauchst du eine Art Vaterfigur an der Strecke. Für uns ist das Manuel. Das geht von Setup-Fragen bis hin zu allgemeinen Ratschlägen. Mit seiner Laufbahn ist er ein Riesenvorbild und kann uns elementare Dinge mitgeben, um ein guter Rennfahrer zu werden», lobt der 19-jährige Hesse die Zusammenarbeit mit Manuel Reuter.
Das Haupt Racing Team wird vermutlich auch in diesem Jahr mit zwei Ford Mustang GT3 in der DTM starten. Das der Ford-Werksfahrer Arjun Maini in eine weitere Saison mit dem Team aus Drees in die DTM geht, gilt als sicher. Aber auch der bisherige Pilot Fabio Scherer hat, neben Wiebelhaus, Chancen auf den zweiten Mustang GT3.
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