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24h Le Mans 2025: Den großen Klassiker näher erklärt
Mit den 24 Stunden von Le Mans feiert die Sportwagen-Szene ihr alljährliches Highlight. SPEEDWEEK.com gibt einige grundlegende Informationen und Rückblicke zum Rennen, das auch Teil der Sportwagen-WM (FIA WEC) ist.
FIA WEC
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In Le Mans laufen die Vorbereitungen auf das große 24-Stunden-Rennen auf Hochtouren. Der Klassiker an der französischen Sarthe hat ganz große Tradition und ist das wichtigste Sportwagenrennen der Welt. Entsprechend stolz ist der Veranstalter ACO (Automobile Club de l’Ouest). Insgesamt 62 Fahrzeuge nehmen 2025 am Rennen in Westfrankreich teil. Diese teilen sich auf 38 Prototypen (21 Hypercars und 17 LMP2) sowie 24 LMGT3-Fahrzeuge auf. Zur Einstimmung hier nun noch ein paar interessante Zahlen und Hintergründe.
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Le Mans gilt als einer der letzten verbliebenen Motorsport-Klassiker. Zum ersten Mal fand dieses glorreiche 24h Rennen im Jahre 1923 statt - sprich vor 102 Jahren. Von damals stammt auch noch der offizielle Name der Veranstaltung: Grand Prix d’Endurance les 24 Heures du Mans. 33 Fahrzeuge waren im Premierenjahr am Start. Am Ende siegte der Chenard & Walcker von André Lagache und René Léonard. Nach diesen beiden Herren sind übrigens gegenüber von Start/Ziel auch zwei Tribünen benannt. Das Rennen wird seither jährlich ausgetragen. Lediglich in den Jahren 1936 (landesweiter Streik) bzw. 1940-1948 (zweiter Weltkrieg und die Folgen) fiel das Event aus. Der sogenannte "Circuit de la Sarthe" besteht zu ziemlich genau zwei Dritteln aus öffentlichen Landstraßen, die extra für das Event abgesperrt werden. Seit einer Neugestaltung der "Porsche-Kurven" im Vorfeld der Ausgabe 2018 beträgt Streckenlänge nun exakt 13,626 Kilometer. Aber schon vorher hat der Kurs diverse Änderungen erfahren. Ab 1932 wurde beispielsweise nicht mehr bis in die City von Le Mans (Pontlieue-Viertel) gefahren. Seit 1972 wird der legendäre Streckenabschnitt "Maison Blanche" ausgelassen, da beginnend mit den bereits erwähnten "Porsche-Kurven" bis hin zu Start/Ziel ein eigener Streckenteil erreichtet wurde, der nicht mehr über Landstraßen führt. Um die Top-Speeds zu reduzieren, musste die lange Hunaudières-Gerade im Jahre 1990 um zwei Schikanen ergänzt werden. Aus der Zeit vor der Drittelung der Hunaudières stammt auch der offizielle Geschwindigkeitsrekord. Roger Dorchy schaffte 1988 im WM P88 atemberaubende 405 km/h. (Über den Le-Mans-Rekord gibt es viele Geschichten und Legenden - sowohl über die 405 km/h an sich, als auch über andere Fahrzeuge, die schneller gewesen sein sollen). Der Bestwert bei den LMP1 lag bei 350,1 km/h aus dem Jahre 2019. Die aktuellen (2021 eingeführten) Hypercars schafften bislang 347,8 km/h. Diese Marke stellte Antonio Fuoco im vierten freien Training der 2025er Ausgabe auf.
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Die absolute Bestzeit stammt aus dem Jahre 2017. Damals fuhr Kamui Kobayashi im Toyota TS050 Hybrid in der Qualifikation eine Zeit von 3:14,791 Minuten, was eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 251,882 km/h darstellt. Der Richtigkeit halber sei an dieser Stelle jedoch noch erwähnt, dass der Toyota-Pilot die schnellste Durchschnittsgeschwindigkeit erzielte und es tatsächlich eine Le-Mans-Rundenzeit gab, die noch schneller als seine 3:14,791 Minuten war. Diese fuhr Jackie Olivier im Porsche 917LH im Jahre 1971 mit 3:13,6 Minuten. Doch damals war die Strecke auch nur 13,469 Kilometer lang und führte noch am "Maison Blanche" vorbei. Die aktuelle Hypercar-Bestzeit wurde von Jack Aitken im Cadillac V-Series.R in der Hyperpole-Session 2025 mit 3:22,742 Minuten gefahren.
Insgesamt sind in diesem Jahr 17 frühere Gesamtsieger der 24h von Le Mans am Start. Das sind Antonio Fuoco, Miguel Molina, Nicklas Nielsen, Alessandro Pier Guidi, James Calado und Antonio Giovinazzi (fahren alle Ferrari 499P), Mike Conway, Kamui Kobayashi, Sébastien Buemi, Ryo Hirakawa und Brendon Hartley (alle im Toyota GR010 Hybrid), Loïc Duval (2025 im Peugeot 9X8), Neel Jani und Nick Tandy (2025 im Porsche 963) sowie Earl Bamber (2025 im Cadillac V-Series.R), die in der Hypercar-Klasse fahren. Außerdem noch André Lotterer (startet 2025 im LMP2-Oreca) und José María López, der 2025 im LMGT3-Lexus fährt.
Mit Kevin Magnussen, Jenson Button, Antonio Giovinazzi, Robert Kubica, Nyck de Vries, Sébastien Bourdais, Kamui Kobayashi, Sébastien Buemi, Brendon Hartley, William Stevens, Jean-Eric Vergne, Stoffel Vandoorne, Paul di Resta, Jack Aitken, Felipe Nasr, Pietro Fittipaldi und den drei Deutschen Pascal Wehrlein, André Lotterer sowie Mick Schumacher haben 19 Piloten auch Grand Prix-Erfahrung. Neun WM-Titel im Motorradsport holte Valentino Rossi. Die Zweirad-Legende bestreitet 2025 zum zweiten Mal die 24h Le Mans und fährt einen BMW M4 LMGT3. Ein weiterer spannender Name ist Eduardo Barrichello, der einen Aston Martin Vantage AMR LMGT3 pilotiert. Er ist der Sohn von Rubens Barrichello, der Teamkollege von Michael Schumacher in der Formel 1 war. Mit Mick Schumacher und Eduardo Barichello tritt nun die nächste Generation gegeneinander an.
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Nachdem der ACO auch dieses Jahr wieder die zwei temporären Boxen hat errichten lassen, haben 62 Rennwagen die Rennwoche begonnen. Die Fahrzeuge teilen sich auf drei Klassen auf: Hypercar, LMP2 und LMGT3. Mit Alpine, Aston Martin, BMW, Cadillac, Ferrari, Peugeot, Porsche und Toyota sind bei den Hypercars acht Marken vertreten. In der LMGT3 starten neun Marken: Aston Martin, BMW, Corvette, Ferrari, Ford, Lexus, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche. In der LMP2 treten nur Fahrzeuge von Oreca an. Seit Gründung der Sportwagen-WM (FIA WEC) im Jahre 2012 sind die 24 Stunden von Le Mans auch Teil dieses Championats. Um die Besonderheit des Rennens an der Sarthe hervorzuheben, werden doppelte Meisterschaftspunkte vergeben. Der Sieger erhält somit also 50 anstatt 25 Zähler. Als aktuelle Hypercar-Weltmeister treten André Lotterer, Kévin Estre und Laurens Vanthoor in Le Mans an.
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2
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117
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